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Region  // Haßberge

Infrastruktur

Mini-Erfolge für die Haßfurter Senioren

Der Haßfurter Seniorenbeirat bleibt beharrlich bei seinen Detailforderungen für mehr Barrierefreiheit in der Stadt. Beim Bahnhof ist Bewegung in Sicht.
An der ehemaligen Güterhalle am Bahnhof in Haßfurt (im Bild) soll mit der Eröffnung des Cafe Kölsch im Dezember auch ein barrierefreier Zugang über eine Rampe an der Nordseite des Gebäudes entstehen.
 
von ULRIKE LANGER
Der Seniorenbeirat der Stadt Haßfurt arbeitet für die Belange der älteren Bürger und der Behinderten. Weil sich nicht alle Anregungen und Wünsche schnell umsetzen lassen, wird auch der im Juli neu zu wählende Seniorenbeirat noch viel zu tun haben. Das Fazit zog Vorsitzende Eva-Maria Schwach in der Sitzung am Donnerstag im alten Rathaus in Haßfurt.


Bahnhof-Umbau steht bevor

Einem großen Ziel sind die Mitglieder und insbesondere der Blinden- und Sehbehindertenberater des Landkreises und kommunaler Behindertenbeauftragter der Stadt Haßfurt, Michael Schulz, nahegekommen: dem barrierefreien Umbau des Haßfurter Bahnhofs.
Wie Schulz berichtete, soll der Bahnhof 2018 für den Umbau vorbereitet werden und bis 2021 barrierefrei sein. Auch die Planungen für den Bahnhofsvorplatz laufen demnach bereits, wobei eine WC-Anlage eingeplant sein soll.
Schon vorher, im Dezember 2017, soll in der ehemaligen Güterhalle das Cafe Kölsch eröffnet werden. Der Betreiber führt bereits eine ähnliche Einrichtung in Schweinfurt an der Mainpromenade.


Später Restaurant?

Zunächst als Jugendcafé geplant, könnte es später eventuell auch als Restaurant genutzt werden. Ein barrierefreier Zugang über eine Rampe an der Nordseite des Gebäudes, die Möglichkeit, die Türe mit einem Taster zu öffnen sowie ein Behinderten-WC sind dank der Mithilfe von Michael Schulz vorgesehen. Die Güterhalle sei aber nicht verkauft, sondern im Erbbaurecht verpachtet worden, teilte der Berater mit.
Weniger erfreulich ist, dass der gewünschte gläserne Aufzug im Innenhof des Rathauses in der Oberen Hauptstraße vom Landesamt für Denkmalpflege nicht genehmigt wird. So kann nur der geplante Etagenlift im Inneren des Anbaus an das Rathaus verwirklicht werden. Er kann nach allen Seiten geöffnet werden und soll vier Haltestellen bekommen. Um den Aufzug barrierefrei über den Hof zu erreichen, wird eine Rampe mit Plateau errichtet. Im Rathaus soll am Sitzungssaal eine weitere Behinderten-Toilette eingebaut werden. Dies muss der Stadtrat jedoch erst noch genehmigen.


Barrierefrei ist das nicht

Auch der barrierefreie Zugang zu den Wohnungen in der Häckergasse lässt auf sich warten. Die Regierung fordere erst eine Gesamtplanung für die ganze Altstadt, teilte Michael Schulz mit. Dann seien aber auch Zuschüsse zu erwarten. Da ein barrierefreier Zugang zur Post zu teuer sei, habe die Stadt Haßfurt die Pläne erst einmal zurückgestellt, gab er weiter bekannt. Die Mitglieder des Seniorenbeirats, insbesondere diejenigen, die auch dem Pfarrgemeinderat angehören, forderte Michael Schulz auf, sich weiterhin für einen barrierefreien Zugang zur Stadtpfarrkirche sowie den Einbau von Induktionsschleifen für Hörgeschädigte einzusetzen.
Da die Toilettensituation in der Stadt vor allem am Wochenende unbefriedigend ist, hatte der Seniorenbeirat letztes Jahr die Stadt Haßfurt um Abhilfe gebeten. So wäre doch die Aktion "Nette Toilette" eine tolle Alternative zu weiteren öffentlichen Toiletten. Dabei stellen Gastronomen und Händler wie beispielsweise in Würzburg ihre Toiletten der Öffentlichkeit zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung und bekommen im Gegenzug einen städtischen Zuschuss für die Reinigungskosten. "Wir werden mal nachhören", sagte Eva-Maria Schwach in der Sitzung. "Es gibt einfach immer wieder etwas zu tun!"
Sie gab bekannt, dass am Dienstag, 9. Mai, Joachim Mattheus und Florian Sessler vom Betreuungsverein Haßberge um 18 Uhr in der Stadthalle einen Vortrag zu "Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung" halten werden und am Donnerstag, 11. Mai, wieder das "Konzert am Nachmittag" um 14.30 Uhr in der Stadthalle stattfinden wird. Die Mithilfe des Seniorenbeirats sei auch bei der Bezirksversammlung der Landesseniorenvertretung Bayern am 13. September in Haßfurt gefragt.
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