Obertheres
Bürgermeisterwahl

Matthias Schneider siegt deutlich in Theres

Der 45-Jährige bleibt Bürgermeister der Gemeinde Theres. 963 Bürger votierten für den Amtsinhaber. Sein Gegenkandidat Mario Dorsch ist nicht unzufrieden.
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Der Unterlegene gratuliert dem Sieger: Mario Dorsch (links) sprach Bürgermeister Matthias Schneider seine Glückwünsche zur Wiederwahl aus. Das geschah am Sonntagabend gleich nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses in der Schule in Obertheres.  Foto: Klaus Schmitt
Der Unterlegene gratuliert dem Sieger: Mario Dorsch (links) sprach Bürgermeister Matthias Schneider seine Glückwünsche zur Wiederwahl aus. Das geschah am Sonntagabend gleich nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses in der Schule in Obertheres. Foto: Klaus Schmitt
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Der Favorit hat sich durchgesetzt: Mit klarem Stimmenvorsprung gewann Matthias Schneider (CSU) die Bürgermeisterwahl in Theres. Damit steht der 45 Jahre alte Kommunalpolitiker, der 2011 als Nachfolger von Hans-Peter Reis (ebenfalls CSU) erstmals in dieses Amt berufen worden war, weitere sechs Jahre an der Spitze der Gemeinde im Maintal.

Es war kurz nach 19 Uhr am Sonntagabend, als der Gemeindewahlleiter, der Zweite Bürgermeister Manfred Rott, das Ergebnis in der Schule vor gut 50 interessierten Besuchern verkündete. Danach gaben 1414 Wähler ihre Stimmen ab. Auf Schneider entfielen 963 Stimmen (68,1 Prozent) und auf den Gegenkandidaten Mario Dorsch von der Sozialen Unabhängigen Bürgergemeinschaft Theres 451 Stimmen (31,9 Prozent). Die 1414 gültigen Stimmen und dazu noch 22 ungültige Stimmen ergeben eine Wahlbeteiligung von 64 Prozent, wie Rott erklärte.


Fairer Wahlkampf

Der Gemeindewahlleiter bescheinigte beiden Bewerbern einen "fairen Wahlkampf". Es habe "keine Vorkommnisse" gegeben, lobte Manfred Rott.

Er fragte den alten und neuen Bürgermeister gleich, ob er die Wahl annehme, und Schneider gab sofort seine Zustimmung. "Ich nehme die Wahl an", sagte der Amtsinhaber. Dazu sei "keinerlei Bedenkzeit notwendig. Ich freue mich, dass es geklappt hat."

Schneider wertete die 68,1 Prozent der Stimmen als gutes Resultat. Es sei "ein schönes Ergebnis für mich. Ich freue mich auf die nächsten sechs Jahre. Ich freue mich auf die Zukunft mit den Thereser Bürgern". Dann musste der 45-Jährige zahlreiche Hände schütteln. Die Thereser, die in die Schule gekommen waren, gratulierten ihrem Bürgermeister zur Wiederwahl.


Achtbares Ergebnis

Viele gratulierten auch dem Wahlverlierer, dem Horhausener Mario Dosch, zu einem achtbaren Ergebnis. Der 54-Jährige wusste, wie er einräumte, dass es schwer werden würde für ihn, die Wahl zu gewinnen. Wichtig war ihm, dass er ein gutes Ergebnis erreichen würde. Und das hat er nach seinen eigenen Worten geschafft. "Ich freue mich über fast ein Drittel der Stimmen", sagte er nach der Bekanntgabe des Ergebnisses, das "ich gar nicht so schlecht finde".

Wichtig ist Mario Dorsch, dass er sein Programm den Theresern vorstellen konnte, und wichtig ist ihm auch, dass er vor allem in seinem Heimatort Horhausen überzeugen konnte. In dem Dorf erhielt er über 70 Prozent der Stimmen. In allen anderen Orten und Wahlbezirken lag Amtsinhaber Matthias Schneider vorne.

Dorsch und seine Wählergruppe SUBT wollen das Ergebnis der Wahl auch so gewertet wissen, dass die Gemeinde mehr für Horhausen tun müsse. Die Horhausener fühlten sich mitunter vernachlässigt, hieß es.
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