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Eine Drogenplantage hinter Schloss und Riegel

Nach dem Fenstersturz aus einem Haus in Ebelsbach am Donnerstagabend hat die Kripo Schweinfurt bei ihren Ermittlungen im Laufe des Freitags eine interessante Entdeckung gemacht: eine professionelle Marihuanaaufzuchtanlage.
In einer Ebelsbacher Wohnung entdeckten die Ordnungshüter im Zuge der Ermittlungen wegen einer schweren Körperverletzung eine richtige Marihuana-Plantage.
 

Die Beamten fanden in der Wohnung eines 37-Jährigen, der im Verdacht steht, bei dem Sturz seines Bekannten die Hände im Spiel gehabt zu haben, eine professionelle Marihuanaaufzuchtanlage. Knapp zwei Kilogramm der Droge sowie nahezu 40 Pflanzen stellten die Fahnder sicher. Wie bereits berichtet war in den Abendstunden des Donnerstags ein 30-Jähriger aus fünf Metern aus einem Fenster gestürzt und hatte sich dabei Verletzungen zugezogen, die eine stationäre Aufnahme in einem Krankenhaus erforderlich machten. Da es Hinweise darauf gab, dass der 37-jährige Wohnungsinhaber daran irgendwie beteiligt war, wurde er festgenommen und zur Dienststelle der Polizei gebracht. In den von ihm bewohnten Räumen gab es deutliche Zeichen einer Auseinandersetzung. Die Polizisten stellten geringe Mengen Marihuana sicher.

Im Laufe des Freitags setzte die Kripo Schweinfurt, die die Sachbearbeitung übernommen hatte, ihre Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung fort. Dabei bestätigte sich, dass es am Abend zuvor zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern gekommen war, wobei beide zuvor dem Alkohol zugesprochen hatten.

Verschlossene Türen bei der Suche nach Beweisen


In der Wohnung des Beschuldigten suchten die Beamten nach möglichen Beweismitteln. Dabei stießen sie auch auf verschlossene Türen, die im Laufe des Nachmittags im Beisein des Wohnungsinhabers geöffnet wurden. Dadurch bekamen die Polizisten Zutritt zu einer weiteren Wohnung, die nicht bewohnt war, jedoch komplett für den Anbau von Marihuanapflanzen genutzt wurde. In insgesamt sieben Zimmern entdeckten die Fahnder eine professionell betriebene Aufzuchtanlage.

Knapp zwei Kilogramm bereits geerntetes Marihuana, etwa 40 Pflanzen vom Steckling bis zur ausgewachsenen Pflanze mit einer Höhe von gut 1,70 Meter sowie das komplette elektrische Equipment für den Betrieb der Anlage stellten die Ordnungshüter sicher. Zwei VW-Busse wurden mit den beschlagnahmten Gegenständen zum Abtransport beladen. Die räumlichen Verhältnisse und die zur Verfügung stehenden Geräte waren geeignet, rund 100 Marihuanapflanzen heranreifen zu lassen.

Bei den Ermittlungen der Drogenfahnder geht es jetzt auch darum herauszufinden, wie lange die Aufzuchtanlage bereits betrieben wurde. In Ebelsbach war offenbar niemandem etwas Verdächtiges aufgefallen. Der Festgenommene, gegen den jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung und wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz Anzeige erstattet wird, wurde am Freitagabend in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Bamberg wieder auf freien Fuß gesetzt.

Kommentare

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  • community  aufgemerkt Diesen Post kommentierenkommentieren

    Gebtdas Gras frei !

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  • community  Ban_de_Benwick Diesen Post kommentierenkommentieren

    Der einzige Unterschied zwischen "Gras" und Zigaretten:Die Steuerbanderole.
    Was man mit Freigabe und kontrollierter Ausgabe (wie Schnaps und Tabak) an Beschaffungskriminalität mit einem Schlag beenden könnte ... – warum denkt da eigentlich niemand dran?

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  • community  melodie Diesen Post kommentierenkommentieren

    hmmmm...das letzte Bild mit dem grinsenden Polizisten und einem Karton voll Marihuana, wenn das mal kein Schnappschuss war grinsen

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  • community  Zeitungsleser Diesen Post kommentierenkommentieren

    und?was macht jetzt der Strafvollzugsbeamte mit der hinter Schloss und Riegel gebrachten Drogenplantage.

    Ich hoffe inständig die Drogenplantage hat ein Geständnis abelegt oder schweigt sie etwa?

    Fragen über Fragen ...

    (Roth hier warst Du zu spät ... ätsch)

    (2)

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