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Christbaum

Krone für die Staatskanzlei

Die Spitze einer Weißtanne aus dem "Treinfelder Eichholz" ziert während der Weihnachtszeit den Kuppelsaal des staatlichen Gebäudes in München.
Glanz für die Staatskanzlei: Bei der Übergabe des Christbaumes posieren der Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes Josef Ziegler, Staatsminister Marcel Huber, Waldkönigin Anna Maria Oswald und Maximilian Freiherr von Rotenhan (von links), der Spender der Weißtanne, für die Kamera. Foto: Rolf Kaul
 
von ECKEHARD KIESEWETTER
Der Marktgemeinde, die bis vor einigen Jahren mit Sebastian von Rotenhan (CSU) einen Landtagsabgeordneten in München stellte, sind wieder Verbindungen in die Landeshauptstadt erwachsen. Wenn auch von eng begrenzter Lebensdauer. Rund acht Jahre nach dem Abtritt des Landtagsabgeordneten Sebastian von Rotenhan (ehemals CSU), der sich vor allem als Forstwirt in die Staatspolitik ein- und die Reform der Bayerischen Staatsforstverwaltung voranbrachte, stehen dabei wieder Bäume, im Speziellen aus den Waldungen der Familie Rotenhan im Blickfeld.


Standort im Kuppelsaal

Der Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes Josef Ziegler hat am Donnerstag laut einer Mitteilung des Verbands drei Christbäume für die Bayerische Staatskanzlei an den Staatsminister Marcel Huber übergeben. Die Staatskanzlei ist eine oberste Landesbehörde, die zur Unterstützung des Ministerpräsidenten und der Staatsregierung in München eingerichtet wurde, also ein durchaus respektabler Standortwechsel für einen bislang weitgehend unbeachteten Tannenbaum.

Der repräsentativste davon, eine stattliche Weißtanne, schmückt jetzt während der Weihnachtszeit den Kuppelsaal des Gebäudes am Franz-Josef-Strauß-Ring. Der Baum stammt aus den Privatwäldern von Maximilian Freiherr von Rotenhan, Urururenkel von Hermann Freiherr von Rotenhan (1800-1858), der einst Präsident des Bayerischen Landtags und zudem Paulskirchenabgeordneter war, und ältester Sohn und Nachfolger des einstigen Abgeordneten (1998 bis 2008) sowie Schloss- und Großwaldbesitzers Sebastian von Rotenhan aus Rentweinsdorf.

Der Baum wuchs dort im sogenannten "Treinfelder Eichholz", einem Eichen-Tannen-Buchen-Mischwald, auf und war womöglich schon früheren der inzwischen 19. Rentweinsdorfer Rotenhan-Generationen ins Auge gestochen. Nun findet die Bilderbuchtanne ein großartiges Ende.


Nur die Krone

Der gesamte Baum hatte den Angaben zufolge eine Höhe von etwa 25 Metern erreicht. In München allerdings, wo es ja in vielen Dingen hoheitlich zugeht, hat man nur die Krone im Auge. Die laut Aussage der Fachleute besonders schön gewachsene Krone schmückt nun als 11,20 Meter hoher Christbaum den Kuppelsaal der Staatskanzlei.

Die Christbäume in der Orangerie, die auch für die Besucher des Hofgartens strahlen und es auf sieben Meter Höhe bringen, stammen aus Hilgertshausen-Tandern (Landkreis Dachau). Auch hier fiel die Wahl auf Weißtannen.

Bei den Bäumen handelt es sich, wie aus der Mitteilung der Interessenvertretung der Waldbesitzer in Bayern hervorgeht, um Spenden.
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