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Knetzgau zeigt seine Leistungsfähigkeit

Die Geschäftsleute und Firmen einer der weitläufigsten Großgemeinden im Landkreis Haßberge präsentierten am Wochenende eine große Bandbreite. Viele Besucher nahmen die Angebote wahr und informierten sich über das Spektrum.
Das Knetzgauer Original Fred Schmalz (links) durfte bei der vierten  Gewerbeschau mit seiner Kunstschmiede nicht fehlen. Die Besucher wurden von ihm wie immer bestens beraten. Foto: rn
 

„Alle Außenstehenden können nur erahnen, welche Mammut-Leistung hinter solch einer Arbeit steckt“, betonte Stefan Paulus. Der Bürgermeister würdigte die seit 2005 ausgetragenen Gewerbeschau der „Aktionsgemeinschaft Knetzgauer Unternehmer“ (Aku) in der Franz-Hofmann-Halle, die sich am Sonntag zum vierten Mal in eine große Messehalle verwandelte.
Paulus hatte als damaliger Gemeinderat vor vier Jahren den Anstoß für das Projekt gegeben. Ein Aufruf in den Gemeindenachrichten für eine Leistungsschau der in Knetzgau ansässigen Firmen und Geschäfte war noch 1995 auf taube Ohren gestoßen.
Regionale Gewerbeschauen spielten, unterstrich Paulus weiter, eine wichtige Rolle. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen finden hier eine ideale Plattform, ihre Produkte und Dienstleistungen anzubieten.“ Zudem biete sich die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, bestehende Geschäftsverbindungen zu intensivieren sowie das eigene Image zu pflegen. „Auch Knetzgau profitiert davon, präsentiert es sich doch als attraktiver Wirtschaftsstandort mit einer gesunden Wirtschaftsstruktur.“
Gewerbeschauen, so Paulus, seien in ihrem regionalen Charakter ein „Garant dafür, dass Bürgerinnen und Bürger einer Kommune zusammenkommen.“ Edgar Wegner, seit der Gründung der Aku ihr Vorsitzender, zeigte sich mit der „Mini-Messe“ zufrieden. Gleichzeitig unterstrich der 56-jährige Fachwirt die Wichtigkeit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. „Der Wettbewerb zwingt uns doch förmlich“, verwies er auf die langen Einkaufsnächte in Haßfurt und Eltmann, der Kirchweih- und Werbeschau in Hofheim, dem „Zeil Open“ sowie weiterer Aktionen in vielen Landkreisgemeinden. Die Bürger vor Ort sollten „einfach wissen: Das gibt es bei uns auch.“

Mehr dazu lesen Sie im Fränkischen Tag

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