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Bildung

Kinder haben überall Wünsche

Die Buben und Mädchen in der Grundschule in Sylbach befassten sich ausführlich mit den Kinderrechten. Detailliert blickten die Klassen auf Afrika.
Die "Großen" in der Grundschule in Sylbach nutzten ausführlich die Gelegenheit, Sabine Dittmar Löcher in den Bauch zu fragen. Zu Kinderrechten, zur Politik, der Arbeit im Bundestag und zu persönlichen Dingen stellten die Kinder ihre Fragen. Und auch dies: "Ist Angela Merkel deine Freundin?" Foto: Christine Lindner
 
Im Zuge des vom Kinderhilfswerk Unicef ausgerufenen "Aktionstages Kinderrechte" hatten die Buben und Mädchen der Außenstelle Sylbach der Grundschule Haßfurt die Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar (SPD) eingeladen, um zu zeigen, was sie in einer Projektwoche zum Thema "Kinderrechte" gelernt hatten.

"Es war ein richtig spannender Vormittag, der mir riesigen Spaß gemacht hat. Ihr habt das klasse gemacht. Danke, dass ich bei euch sein durfte", sprach die SPD-Politikerin zum Abschied den Buben und Mädchen und natürlich auch den Lehrerinnen ein dickes Lob aus.


Anschaulich vorgestellt

Anschaulich und eindrucksvoll waren die Kinderrechte vorgestellt worden. Dabei wurde schnell klar, dass vieles, was für Kinder in Haßfurt selbstverständlich ist, anderswo in der Welt nicht gegeben ist. "Aktionen wie die in Sylbach sind eine tolle Sache. Sie tragen dazu bei, schon bei den Kindern ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtig Werte wie Bildung oder eine ausreichende ärztliche Versorgung sind", sagte Dittmar.

Was verbirgt sich alles hinter dem Begriff "Kinderrechte"? Die Palette reicht vom Recht auf Bildung bis zum Recht auf Spiel und Freizeit. Da das Thema im Lehrplan der vierten Klasse verankert ist, hatten sich die "Großen" besonders intensiv mit den Erläuterungen der einzelnen Rechte befasst. Sie wurden kindgerecht und verständlich formuliert, auf Plakaten festgehalten und den anderen Grundschülern und Sabine Dittmar vorgelesen.
Dass nicht alle Kinder gleiche Rechte genießen, wurde dann beim Beitrag der Erst- und Zweitklässler schnell deutlich. Die Buben und Mädchen befassten sich mit dem Thema "Kinder in Afrika".


Zum Beispiel Nuru

Am Beispiel von Nuru, einem zehnjährigen Mädchen in einem kleinen Dorf in Tansania, lernten sie Alltag und Lebensbedingungen der afrikanischen Kinder kennen. Die Erstklässler präsentierten dabei selbstgebastelte Spielsachen und Instrumente aus Abfällen und sangen das afrikanische Lied "Asante sana yesu". Begleitet von Rasseln und Trommeln aus Dosen und Bechern. Ein besonders beliebtes Spiel ist ein Wurfspiel, bei dem man Erdnüsse in Körbe bringen muss. Der Gewinner kann aus dem "Spielzeug" dann zu Hause sogar noch leckere Plätzchen backen. Genau wie die Erstklässler, die das afrikanische Rezept ausprobieren durften und eine Kostprobe ans Publikum verteilten.

In der zweiten Klasse ging es nicht nur ums Spielen, sondern vor allem ums Lernen. Schließlich heißt es in den Kinderrechten, dass alle Kinder ein Recht auf Schule und Bildung haben. Die Sylbacher Schüler erlebten anhand von Plakaten mit Bildern und Berichten, wie Nurus Schule aussieht und was dort gelernt wird. Was Nuru und ihre Freunde sich für die Schule wünschen würden, trugen sie vor: "Neue Fensterscheiben!" "Ein eigener Stuhl!" "Ein Lehrer, der nicht schlägt!" Oder: "Ein Mittagessen!" Viele Dinge, die für deutsche Kinder selbstverständlich sind. Damit auch ihre Mitschüler auf eine Reise in Nurus Dorf gehen können, hatten die Zweitklässler außerdem ein Lesequiz für alle vorbereitet, das leicht zu lösen ist, wenn man die Bilder und Texte auf der Plakatwand aufmerksam anschaut und liest.


Noch viel zu tun

"Es ist sehr schön gezeigt worden, dass zwar alle Kinder auf dem Papier gleiche Rechte haben, aber dass noch viel getan werden muss, damit auch alle Kinder ihre Rechte wirklich wahrnehmen können", zeigte sich Dittmar beeindruckt.
Hilfsorganisationen wie etwa Unicef oder zahlreiche andere Vereinigungen unterstützen benachteiligte Kinder weltweit. Auch die Grundschule in Sylbach möchte helfen und plant einen Bücherflohmarkt für ein Waisenhaus in Tansania. mhm
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