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Region  // Haßberge

Betreuung

Kein Platz im Kindergarten in Ebelsbach?

Nicht so ganz glauben will der Gemeinderat Ebelsbach die Zahlen der Bedarfsplanung für die Kindertagesstätten. Danach fehlen Plätze vor allem in Ebelsbach.
Im katholischen Kindergarten Sankt Magdalena in Ebelsbach gibt es so gut wie keine freien Plätze. Eltern müssen mit Wartezeiten rechnen, wenn sie ihre Kinder hier betreuen lassen wollen. Der Gemeinderat befasste sich mit der Situation der Kindergärten in der Kommune. Foto: Günther Geiling
 
von GÜNTHER GEILING
Die Bedarfsplanung nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) stand im Mittelpunkt der Beratungen im Gemeinderat von Ebelsbach. Für den Kindergarten Sankt Magdalena gibt es offensichtlich Nachfragen nach Krippenplätzen, Kinder müssen aber teilweise abgewiesen oder die Eltern auf längere Wartezeiten vertröstet werden. Auch können für den Kindergarten die Kinder von außerhalb der Gemeinde nicht berücksichtigt werden. Der Gemeinderat hatte mit den zu diesem Themenkreis vorgelegten Zahlen Probleme.
Die Bedarfsplanung muss von Zeit zu Zeit geprüft werden. Sie enthält mehrere Abschnitte. Einer davon ist die sogenannte Bedürfniserhebung: Welche Betreuungszeiten wünschen Eltern für Kinder in der Gemeinde? Ferner muss festgestellt werden, welche Plätze gebraucht werden. Und schließlich muss die Bedarfsnotwendigkeit für eine konkrete Platzzahl festgestellt werden.


Drei Kindergärten ingesamt

Grundlage seien, so erklärte der Bürgermeister Walter Ziegler (BNL), die Zahlen, die die Gemeinde aus den Kindergärten erhält. In der Gemeinde Ebelsbach gibt es drei Kindergärten. Im katholischen Kindergarten Ebelsbach gibt es derzeit eine Betriebserlaubnis für 87 Kinder, wobei 14 Kinder in der Krippe und 75 Kinder im Kindergarten betreut werden. Werden diese Grenzen um wenige Plätze überschritten, so lässt sich das noch mit dem Jugendamt absprechen.
Der Kindergarten Steinbach hat eine Betriebserlaubnis, die auf 25 Kinder ausgelegt ist. Fünf Kinder besuchen die Krippe, zwölf den Kindergarten; ferner werden vier Schulkinder betreut. Im evangelischen Kindergarten Ebelsbach/Gleisenau besteht eine Betriebserlaubnis für 47 Kinder. Elf "Kleine" werden derzeit in der Krippe betreut, 34 "Große" im Kindergarten.
Die Buchungszeiten spielen laut Ziegler eine Rolle: Kinder können die Einrichtungen vormittags, nachmittags oder ganztags besuchen; auch ist die Buchung möglich von zwei bis drei bis zu mehr als neun Stunden. Damit komme man auch dem Wunsch der Eltern nach, betonte Ziegler. Die Zahlen lagen dem Gremium vor und wurden der Gemeinde von den Leiterinnen zur Verfügung gestellt.
Entscheidend für die Bedarfsplanung ist, ob die Plätze ausreichen und es Angebots- und Nachfrageüberhänge gibt. Beim evangelischen Kindergarten zeigte sich, dass die Regelplätze oft nicht ausreichten. Im Sankt-Wendelinus-Kindergarten in Steinbach reichen die Plätze aus; hier gibt es sogar noch freie Plätze. Im Kindergarten St. Magdalena in Ebelsbach sind dagegen die Krippenplätze ausgebucht. Auf die Kindergarten-Plätze rücken die Kinder aus der Krippe nach. Kinder, die von außerhalb kommen (Zuzug, Gastkinder, Flüchtlingskinder) müssten abgewiesen werden, hieß es.
Ein weiterer Punkt ist der Bedarf während der Schließzeiten (berufstätige Eltern). Im evangelischen Kindergarten wird für vier Kinder unter drei Jahren eine Betreuung benötigt und für zwölf Kinder über drei Jahren. In Steinbach gibt es keinen Bedarf. Im katholischen Kindergarten Ebelsbach gibt es wiederum großen Bedarf: Betreut werden müssen acht Unter-Drei-Jährige sowie 21 Kinder über drei Jahren; außerdem bräuchten auch die Eltern von zwei Schulkindern die Betreuung für ihren Nachwuchs.
Die Gemeinderäte hatten bei dem großen Zahlenwerk einige Fragen. Deswegen entstand der Wunsch, die Zahlen mit der Vertreterin der Kindergarten-Fachaufsicht, Katharina Tschischka vom Jugendamt (Landratsamt), zu besprechen. Den Beschluss will das Gremium später fassen.
Ferner befasste sich das Gremium mit der Aufhebung der Verordnung über das Verbrennen holziger Gartenabfälle innerhalb bebauter Ortsteile: Seit Jahresbeginn dürfen holzige Gartenabfälle grundsätzlich nicht mehr verbrannt werden. Hintergrund ist die Luftreinhaltung. Dieser Veränderung stimmte das Gremium zu.
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