Neubrunn
Frauenfasching

In Neubrunn hat frau gut lachen

In der Heilig-Länder-Halle ging es auf der Narrenbühne hoch her. Für die Männer bleib der Kellnerjob.
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Die Frauen der Haßbergkapelle bei einem eigenwilligen Faschigszug
Die Frauen der Haßbergkapelle bei einem eigenwilligen Faschigszug
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NeubrunnWenn die Neubrunner Frauen Fasching feiern, da geht die Post ab! So geschehen in der Heilig-Länder-Halle, wo sich die "Närrinnen" aus den umliegenden Orten zu ihrem vergnüglichen Abend trafen. Franz Rödelmaier sorgte für die Musik; als Moderator fungierte Ewald Stretz. Die Bewirtung wurde, wie beim Frauenfasching üblich, ausschließlich von Männern übernommen.

Den Auftakt auf der Bühne machten aus Kirchlauter Marion Höllisch und Tanja Wiesentheit. Sie hielten ein Loblied auf die Kartoffel.

Eine "Neutralisatorbox" für diverse Krankheiten hatten Frauen aus Breitbrunn mitgebracht. Gabi Frank, Moni Gabon, Sandra Holzschuh, Elke Weber und Christel Hofmann stellten diesen tollen Kasten vor: Ein Patient sitzt rechts, einer links. Arm in die Box, und die Krankheit wird sofort auf den anderen übertragen. Geheilt, fertig! Der Nächste bitte! Der Neubrunner Frauenstammtisch stellte zur Melodie von der "Schwäbschen Eisbahn" Begebenheiten aus der Umgebung vor. Sie sprachen an, wie zum Beispiel dem Pfarrer Martin Wissel bei der Einweihung des neuen Feuerwehrautos die Hose runterrutschte. "Viele ham's net mitbekommen; wir vom Stammtisch ham's vernommen", verkündeten sie.


Böhmischer Traum

Eine Frauenabordnung der Kirchlauterer Haßbergkapelle präsentierte mit dem "böhmischen Traum" eine tolle Tanzformation, was die Stimmung richtig steigen ließ. Erna Schorr aus Pettstadt wollte nicht fehlen und trug lustige Gedichte vor.

Die "Frankenqueens", Kerstin Reinwand, Claudia Kirsche, Claudia Schramm und Christel Hofman, stellten Namen vor, die man bei uns so nicht kennt. Der in Hochdeutsch formulierten Bestellung "Ich möchte gern ein kleines Bier" hielten sie de fränkische Übersetzug entgegen: "Dann wart'st halt, bis a Großes trinken kannst."
Das Neubrunner "Schachtelballett" war auf der Suche nach dem richtigen Mann. Auch die Strohwitwe Agathe (Johanna Muckelbauer) erntete regelrechte Lachsalven, wobei die Stimmung im Saal von Sandra Holzschuh noch gesteigert wurde. Sie pries sich als Männersuchende Frau mit vielen negativen Erlebnissen an: "Er wollte mich in Lack und Leder, jetzt braucht er an Katheder". Das Neubrunner Frauenballett sorgte für den Abschluss dieses tollen närrischen Treibens.
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