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Hohe Waldbrandgefahr in Franken: Luftbeobachter im Einsatz

Seit Tagen ist die Waldbrandgefahr in Franken hoch. Wie verheerend solche Brände sein können, war jüngst in Portugal zu sehen.
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In den Wäldern Frankens herrscht aktuell hohe Waldbrandgefahr. Deshalb werden die Wälder aus der Luft beobachtet. Foto: Ferdinand Merzbach
In den Wäldern Frankens herrscht aktuell hohe Waldbrandgefahr. Deshalb werden die Wälder aus der Luft beobachtet. Foto: Ferdinand Merzbach
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Die Lage ist angespannt. Die Waldbrandgefahr in der Region ist nach wie vor hoch. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) geht in Franken von einer hohen (Stufe 4), stellenweise sogar von einer sehr hohen Gefahr (Stufe 5) aus.

Immer wieder sei es in den vergangenen Tagen schon zu kleineren Busch- und Wiesenbränden gekommen, berichtet die Agentur News5. Bereits ein Funken oder eine Glasscherbe reichen aus, um einen Brand auszulösen.


Daher hat nun auch die Regierung in Unterfranken Beobachtungsflüge angeordnet. Täglich fliegen die Experten über die Haßberge, die Rhön bis zum Steigerwald, um sicher zu gehen, dass ein mögliches Feuer schnell entdeckt wird. "Wir können Rauchsäulen von hier oben kilometerweit erkennen und die Einsatzkräfte verständigen", erklärt Andreas Elsner von der Luftrettungsstaffel Haßfurt seine Arbeit. An seiner Seite sitzt Winfried Götz. Der Luftbeobachter hat ein geschultes Auge und weiß genau, worauf er achten muss. "Vor zwei Jahren hatten wir einen Waldbrand auf dem Truppenübungsplatz in Wildflecken und auch in Hammelburg konnten wir ein Feuer entdecken", erinnert sich Götz.

Täglich geht es nun für rund drei Stunden in die Luft. "Wir fliegen ab 17 Uhr unter der Woche, weil die Leute dann spazieren gehen und aus Unachtsamkeit ein Feuer verursachen könnten", wie Götz gegenüber News5 erklärt.
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