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Kammerchor überzeugt in der Stadtpfarrkirche

Der Kammerchor der Musikschule Ebern gab in der Stadtpfarrkirche eine eindrucksvolle Probe seines Könnens. Unter dem Motto "Von Zeit und Ewigkeit" erklangen in der Stadtpfarrkirche St. Laurentius in Ebern die Stimmen und Instrumente des Kammerchors Ebern unter der Leitung von Ulrike Zeidler.
Anspruchsvolle Musik ist für den Kammerchor der Musikschule Ebern die ideale Herausforderung. Beim Konzert am Sonntagabend zeigten Ensembles und Solisten beeindruckende Leistungen. Foto: Jasmin Kuhn
 
Bei einem Konzert des Kammerchors der Musikschule Ebern erlebten die Besucher in der Stadtpfarrkirche eindrucksvolle musikalische Leistungen. Die Stücke beschrieben einen Tag vom frühen Morgen mit "Wach auf mein Herz und Singe" von Johann Sebastian Bach bis zum Einbruch der Nacht mit "Nun sich der Tag geendet", ebenfalls von Bach. Aus fünf Jahrhunderten wurden geistliche Stücke zum Besten gegeben. Lieder für die Ewigkeit mit einzigartigen Melodien und Texten.

23 Sängerinnen und Sänger trugen die Stücke des höchst anspruchsvollen Programms vor und beeindruckten mit hohem Niveau. Die gut besuchte Stadtpfarrkirche war gefüllt mit fesselnder und einfühlsamer Musik, die von melancholisch bis heiter viele Facetten der Chormusik zum Ausdruck brachte.

Werke großer Komponisten


Der Chor glänzte weiterhin mit ausgesuchten Werken, etwa von Felix Mendelssohn-Bartholdy ( "Hebe deine Augen auf" oder "Wer bis ans Ende beharrt"), Heinz Lau ("Morgenglanz der Ewigkeit") sowie Melchior Vulpius ("Hinunter ist der Sonnenschein").

Mit den Zwischenstücken "Ciacona in d-Moll" von Johann Pachelbel und "Präludium und Fuge in h-Moll" von Johann Sebastian Bach wurde das volle Repertoire der Kirchenorgel hörbar. Regine Geisler glänzte an diesem Instrument ebenso mit "Pastorale op. 150" von Joseph Rheinberger, das sie zusammen mit Anja Schlundt als Solistin an der Violine darbot.

Im Instrumentalensemble spielen Lehrkräfte der Musikschule Ebern sowie Schüler und Musiker aus Ebern, Bamberg, Kronach und dem Nürnberger Raum. Als Vokalsolisten waren Anna Bauer, Katrin Ruppert, Arnhard Heinisch und Gerhard Zeidler zu hören, die allesamt an der Musikschule Ebern Unterricht haben oder gehabt haben.

Der junge Meister


Hauptwerk des Konzerts war die Bach- Kantate "Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit", auch bekannt als "Actus tragicus", BWV 106. Dieses bekannte Werk wurde im Jahre 1707 als Trauermusik komponiert und ist bereits ein frühes Meisterwerk des Komponisten.

Die Einzigartigkeit dieser kammermusikalischen Komposition zeigt sich schon in der ungewöhnlichen Instrumentalbegleitung: Altblockflöten, Gamben und Basso continuo. Der Kantatentext besteht weitgehend aus Bibelworten und Choralstrophen. Solistische Arien wechseln sich ab mit Chorsätzen. Das Werk endet in einem Chorsatz, welcher eine Trauermusik weit hinter sich lässt und jubelnd Zuversicht und Hoffnung ausdrückt.

Stehende Ovationen gab es am Ende für diese wohltuenden Klänge und den himmlischen Gesang, der die Kirche am Sonntagabend erfüllte.

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