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Erfolg von FTE automotive baut auf Treue

Die Firma FTE automotive in Ebern floriert und würdigt 70 Mitarbeiter für ihre Treue. Heribert Weidner ist dem Betrieb ein ganzes Berufsleben lang verbunden.
Heribert Weidner nimmt die Glückwünsche von Geschäftsführer Dr. Andreas Thumm entgegen.Rechts FTE-Personalleiter Olaf Fritsch.  Fotos: jasmin Kuhn
 

Heribert Weidner aus Kirchlauter stand an diesem Tag besonders im Rampenlicht. Der 64-Jährige hat sein gesamtes Berufsleben der Firma Kugelfischer und später FTE automotive in Ebern gewidmet, und der verdiente Mitarbeiter wird kommendes Jahr als FTE-Mitarbeiter in den Ruhestand gehen.

Nach eigenem Bekunden hatte der gelernte Dreher trotz der weiteren Verkäufe von FTE und teilweise schwierigen Zeiten des Unternehmens nie das Gefühl oder den Wunsch, das Unternehmen zu verlassen. Derartige Treue stärkt die Firma, lobten die Redner bei einer Feier.

Hohe Identifikation

"Das zeugt von hoher Identifikation für das Unternehmen", sagte Dr. Andreas Thumm, Geschäftsführer der Automotive GmbH bei einer Ehrenveranstaltung am Freitagabend. Er freute sich, 70 Mitarbeiter für 25 und 40 Jahre Treue ehren zu können. Heribert Weidner sogar für 50 Jahre. Heribert Weidner ist 1962 bei FTE, damals noch FAG Kugelfischer eingetreten. Er hat in seiner Laufbahn bei FTE so viele Veränderungen miterlebt, wie sonst kaum ein anderer Beschäftigter.

Mit 14 Jahren hatte er am 1.9.1962 eine Ausbildung zum Dreher beim "Kufi" (FAG Kugelfischer) begonnen. Bis zum Verkauf 1993 von FAG war er als Dreher im Maschinenbau tätig. Danach wechselte er in die Gummifertigung. "Es gibt viele Veränderungen", sagt er, " aber woanders ist es auch schwierig. Man hat hier seine Arbeit und Sicherheit". Eine bevorstehende Veränderung in seinem Berufsleben wird wohl nur noch der Eintritt ins Rentner-Dasein nächstes Jahr sein.

Die Beatles und J.F. Kennedy

Dr. Thumm würdigte die außerordentliche Leistung von Weidner besonders und nahm, zusammen mit dem Personalleiter Olaf Fritsch, die Ehrung vor. Ihm wurde eine goldene Anstecknadel mit Brillant überreicht.
Anhand historischer Ereignisse zeigte Thumm auf, welch lange Zeitspanne 50, aber auch 40 und 25 Jahre sind, und welch beachtliche Leistung es ist, über solch einen Zeitraum einer Firma die Treue zu halten. Blickt man auf 1962 zurück, so fallen einem die Beatles ein, die ihre erste Platte herausbrachten, oder Kennedy, der seine berühmte "Ich bin ein Berliner"-Rede hielt, aber auch die Kubakrise.

Die 50fache Größe erreicht


Wie sich FTE in der Zwischenzeit entwickelt hat, und wie das Unternehmen sich heute präsentiert, zeigte ein neuer Imagefilm, welcher im Kantinensaal abgespielt wurde. Eine atemberaubende Entwicklung, wie auch der Geschäftsführer verdeutlichte: In den letzten 50 Jahren hat sich der Firmenumsatz von 20 Millionen Mark auf 44 Millionen Euro erhöht. Die Belegschaft ist von 1800 Mitarbeiter auf 3500 (weltweit) angewachsen. "FTE ist 50 mal größer als damals", erklärte Thumm und würdigte die Jubilare: "Sie haben das Unternehmen mit geprägt".

Die jüngsten Veränderungen betreffen die weitere Internationalisierung des Unternehmens. Gerade Asien biete für FTE den größten Wachstumsmarkt. "Die Veränderung lässt sich nicht aufhalten, man kann sich nur darauf einstellen", so Thumm. Er betonte, wie wichtig es ist, Mitarbeiter zu haben, die diese Veränderungen mitgehen.

Erfahrung nutzen

Jürgen Hennemann, Betriebsratsvorsitzender bei FTE, strich den großen Erfahrungsschatz der Jubilare heraus. "Auf diese Jubilare sollte gehört werden, sie haben etwas zu vermitteln", appellierte Hennemann. "Was konstant ist im Unternehmen, sind die Menschen, wie ihr Jubilare, die seit vielen Jahren ihre Arbeit erledigen, jeder an seiner Stelle, Leistung erbringen und damit für einen nachhaltigen Fortbestand des Unternehmens sorgen." Er stellte die wichtigsten tarifpolitischen Errungenschaften heraus, wie die Einführung der 35-Stunden-Woche im Jahr 1987.

Die Zweite Bürgermeisterin der Stadt Ebern, Gabriele Rögner (CSU) erdetet die hohe Anzahl der Jubilare als Beleg dafür, dass sie "etwas gefunden haben, was ihnen Erfüllung gibt." Und das hat nicht immer damit zu tun, das man hier seinen Lebensunterhalt verdient, sondern auch mit den Beziehungen zu Kollegen, der Nähe zum Wohnort und mit dem Betriebsklima."

Sie wurden geehrt

25 Jahre
Frank Schmul, Thomas Stubenrauch, Norbert Barth, Gerhard Meyer, Harald Schierling, Ludwig Schönmann, Andrea Werner, Holger Schneider, Gunter Nembach, Marion Kaiser, Thomas Steigmeier, Michael Werner, Helmut Wolfschmidt, Bernd Michel, Gerit Rippstein, Freddy Steinmetz, Mario Weingold, Reinhold Schineller, Roland Hennemann, Alexandra Kaiser, Andrea Rügheimer, Josef-Paul Hofmann, Markus Freund, Uwe Köhler.

40 Jahre Hans-Hermann Grimmer, Heidi Hümmer, Ernst Neubauer, Ditmar Schätzlein, Wolfram Markstoller, Werner Weiss, Gerhard Michel, Hans Otto Reuther, Peter Vondran, Hans Häfner, Walter Schmitt, Norbert Weiss, Herbert Spielmann, Wilhelm Reinwand, Michael Bezdeka, Werner Förster, Gabriele Borth, Gabriele Ebert, Helga Strohschön, Marlene Weber, Erich Schwab, Elmar Heusinger, Gerhard Roth, Herbert Schneiderbanger, Rosalinde Braunreuther, Christine Huttner, Elmar Barth, Alfred Huppmann, Siegfried Keilholz, Michael Dickert, Simon Albrecht, Helmut Schmidt, Winfried Golonka, Walburga Pfandenhauer, Gerhard Stöhr, Richard Dünninger, Siegfried Schmul, Günther Fischer, Eckhard Welz, Georg Fröschlein, Georg-Wilhelm Pfister, Herbert Bärmann, Arnold Genslein.

50 Jahre Heribert Weidner.

Kommentare

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  • community  FraGuss Diesen Post kommentierenkommentieren

    44 Millionen Umsatz??Ich denke es müsste 440 Millionen Umsatz heißen.

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