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HeimatGeschichte

Glanzstück für die Sammlung

In Haßfurt präsentiert der Historische Verein Forschungsergebnisse und freut sich über ein ganz spezielles Präsent.
Ein Prachtexemplar versteinerten Holzes. Gefunden wurde es bereits vor vielen Jahren beim Sandabbau in Sand, was bei heutigen Abbaumethoden kaum mehr möglich wäre. Foto: Mark Werner
 
Der Historische Verein Landkreis Haßberge e. V. hielt am vergangenen Mittwoch seinen quartalsweise stattfindenden Stammtisch ab und präsentierte dabei ein umfangreiches Programm für die nächsten Monaten. Trotz winterlicher Witterungsverhältnisse waren laut Bericht des Vereins viele Geschichtsinteressierte nach Haßfurt gekommen.


Für die geologische Sammlung

Einen überraschenden Glanzpunkt setzte das Wirtspaar Barbara und Armin Hußlein, das dem Historichen Verein als Dank für die wiederholt im "Hirschen" stattfindenden Stammtische des Vereins einige ansehnliche Stücke aus seiner geologischen Sammlung übergab, darunter ein Prachtexemplan versteinerten Holzes, das bereits vor etlichen Jahren beim Sandabbau in Sand zum Vorschein gekommen war.

Bei den heutigen Abbaumethoden bleiben solche Funde und eine unbekannte Anzahl von Kulturgütern leider unentdeckt", bedauerte man in der Vereinsrunde.

Vorsitzender Wolfgang Jäger nahm das naturhistorische Schmuckstück gerne in Empfang. Angesichts des geologischen Engagements von Mark Werner sieht Andreas Hußlein diesen Stein und weitere Stücke seiner Sammlung beim Historischen Verein in guten Händen, wie er sagte.

Jäger warb für einen Vortrag über die Entstehung von Grenzen, der nicht passender als in Zeil stattfinden könne, das ja mit der nahen "Landwehr" auf einen uralten Grenzverlauf hinweise. Auch der Name Zeil selbst könne damit in Zusammenhang stehen. Unüberhörbar sei die Sprachgrenze, bei der die Zeiler am "Maa" (Main) und die Haßfurter am "Mee" wohnen.


Zwei große Jubiläuen

Was Sprachen und Ortsnamen angeht, müsse, wie es vom Verein weiter heißt, auf die Doktorarbeit des Vereinsmitgliedes Dr. Joachim Andraschke hingewießen werden, die mit einer kleinen Feierstunde in Haßfurt vorgestellt wird. Dem 500. Jubiläum der Reformation und dem 400. Todestag des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn sollen auch eigene Vorträge gewidmet werden. Die Termine und Örtlichkeiten für diese und weitere Veranstaltungen will man auf der Internetseite des Vereins (historischervereinlandkreishassberge.de) bekanntgeben.
Anregungen einzelner Veranstaltungsteilnehmer wurden diskutiert. So ging es beispielsweise um ein ein potenzielles "de-Vries-" oder "Haßfurter Heimatmuseum" und um laufende Forschungen zur vor- und frühgeschichtlichen Bergbaugeschichte der Region.


Wüstung wiederentdeckt

Den informativen Teil des Abends gestaltete das Eltmanner Original Willi Lediger, der in einer kurzweiligen Vorstellung auf die Forschungen rund um die mittelalterliche Siedlungswüstung "Kalkofen" einging. Er sprach von der Entdeckung eines historischen Kalkofens und vieler Hektar ehemaligen Kulturlandes, das seit dem Spätmittelalter wüst fiel und längst wieder bewaldet ist. In ruhigen Gesprächen "über Historie und Hysterie" klang der Abend laut Bericht des Vereins aus.
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