Region // Haßberge
Neuer Parkplatz ist fast fertig
Die Firma Rösler baut in ihrem Gleitschliffwerk im Untermerzbacher Gemeindeteil Memmelsdorf die Produktion aus. Deshalb wird auch ein neuer Parktplatz geschaffen, der schon fast fertig ist. Auf der Kreisstraße zwischen Memmelsdorf und Untermerzbach soll eine Abbiegespur entstehen.
Mit Freude nahm der Gemeinderat bei seiner Sitzung am Montagabend die positive Entwicklung am neuen Parkplatz der Firma Rösler zur Kenntnis. Das Landratsamt hat den Bau einer Abbiegespur an der HAS 52 zum neu angelegten Parkplatz in Memmelsdorf genehmigt.
Im Frühjahr wird der vorhandene Radweg auf Kosten der Firma angeschlossen, ebenso die Linksabbiegerspur gebaut. Damit verbunden ist eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Verbindungsstraße Memmelsdorf-Untermerzbach auf 70 Stundenkilometer.
Zum Eurograb entwickelt
Zu einem Eurograb entwickelt sich die Sanierung der Grundschule. Der Gemeinderat musste mehrere Kröten in Form dringlicher Anordnungen des Bürgermeisters Helmut Dietz (SPD) schlucken. Mehrere Gemeinderatsmitglieder kritisierten den Architekten Bernhard Badum und das beauftragte Planungsbüros. Dennoch gab es letztlich einmütige Zustimmung zu den Aufträgen für die Baumaßnahmen.
Einsicht zeigte der Gemeinderat bei der Anschaffung einer Teeküche und Küchenzeile für 5800 Euro. Notwendig wurde der Kauf vor allem wegen der VHS-Kurse. Mehrkosten von knapp 4300 Euro entstehen bei der Telefonanlage, die mit Klingel und Notruf gekoppelt ist. Der Elektroantrieb der Oberlichter mit Sonnenschutz verschlingt rund 17 500 Euro.
Nachtragsangebote für Maler- und Putzarbeiten von etwas über 12 000 Euro wurden genehmigt.
Mehrkosten summieren sich
Der Heizungsbauer meldete Mehrkosten von rund 15 000 Euro an. Im Sanitärbereich ist eine Kostenmehrung von 6000 Euro zu erwarten. "Das kann man nachvollziehen", war die Meinung des Gemeinderats zum Bedarf an Schränken im Computerraum für etwa 3500 Euro.
Zu den Mehrkosten äußerte sich das Gemeindeoberhaupt: "Es ist ärgerlich und summiert sich". Der Bürgermeister stellte aber in Aussicht, dass sich die ungeplanten Ausgaben mit Kostenminderungen anderer Gewerke teilweise kompensieren.
Im Frühjahr 2012 stehen laut Helmut Dietz der Außenputz, Sonnenschutz und Stahlbauarbeiten an. Im Neuen Jahr stehe ein erneuter Besichtigungstermin des Gemeinderats an.
Wider den Mülltourismus
Die Rückübertragung der Sperrmüllabfuhr auf ein Abruf- und Holsystem des Landkreises soll dem Mülltourismus entgegenwirken. Dafür wurde die Gemeindesatzung zur Vermeidung und Verwertung von Abfällen angepasst. Zweifel kamen bei den Gemeinderäten auf, ob der Wertstoffhof im Zweifelsfall vermehrte Anlieferungen verkraften kann.
Gesetzliche Änderungen über die Reinhaltung und Reinigung der Straßen und Sicherung der Gehbahnen im Winter machten es notwendig, gemeindliche Regelungen neu zu fassen.
"Dem Grund nach entspricht es der alten Fassung", versicherte Geschäftsleiter Edgar Maier. Die Reinigungspflicht liege beim Eigentümer des Grundstücks. "Ihr diskutiert etwas, was wir schon seit 30 Jahren geregelt haben", war die Meinung von Gemeinderat Heinrich Döhler (SPD).
Eine Woche nach dem einstimmigen Votum des Gemeinderats tritt die neu formulierte Regelung in Kraft.

















