Ebern
Bauausschuss

Für Müllautos wird's da zu eng

In der Max-Reger-Straße in Ebern sollen Parkflächen auf Gehwegen markiert werden.
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Beengte Verhältnisse, welche die Durchfahrt breiterer Fahrzeuge erschweren oder unmöglich machen in der Max-Reger-Straße in Ebern. Parklinien sollen auf dem Gehweg angebracht werden, um die Durchfahrt etwas zu verbreitern.  Foto: Helmut Will
Beengte Verhältnisse, welche die Durchfahrt breiterer Fahrzeuge erschweren oder unmöglich machen in der Max-Reger-Straße in Ebern. Parklinien sollen auf dem Gehweg angebracht werden, um die Durchfahrt etwas zu verbreitern. Foto: Helmut Will
Der Bauausschuss des Stadtrates von Ebern hat bei seiner jüngsten Sitzung tüchtig Geld ausgegeben. Geld allerdings, das für ein großes Bauprojekt längst im Haushalt veranschlagt war.

Das Gremium hatte darüber zu entscheiden, welche Firmen mit den fälligen Aufträgen für Arbeiten am neuen Betreuungsgebäude für die Grundschule Ebern betraut werden. So hat der Bauausschuss für die anstehenden Gewerke Aufträge im Gesamtwert von knapp 153 000 Euro vergeben.

Das Betreuungsgebäude für die Grundschule Ebern soll, wie Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD) bei der Beratung sagte, zum Ende der Herbstferien in diesem Jahr fertiggestellt sein
Für dieses Projekt erteilte der Bauausschuss Aufträge. Für Sanitär- und Installationsarbeiten wurde der Auftrag in Höhe von 52 500 Euro vergeben, für Vollwärmeschutzarbeiten ein Auftrag in Höhe von 53 200 Euro und für Alu- Metallbau- und Türanlage in Höhe von 46 800 Euro.

In der schmalen Max-Reger-Straße in Ebern kommt es i aufgrund parkender Fahrzeuge zu Durchfahrtproblemen für Fahrzeuge der Müllentsorgung und auch ein Feuerwehrauto hätte Probleme, diese Straße zu passieren. Deshalb beschloss der Bauausschuss nach Rücksprache mit der Polizei, auf dem Gehweg Parkmarkierungen anzubringen, um die Durchfahrt auf der Fahrbahn zu erweitern. Hinreichend Raum für Fußgänger und für die Benutzung des Gehweges mit Kinderwagen soll gewährleistet bleiben.


Viele Baugesuche

Einen Großteil der Beratungen nahmen Bauanträge ein. Allen Anträgen, darunter etliche private Bauvorhaben, wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Unter den Anträgen waren auch einige, die von öffentlichem Interesse sein könnten: Der Firma "Ebner-Warehousing GmbH wird gestatte,t in der ehemaligen Kaserne auf dem oberen- und unteren Exerzierplatz Zelte zur Lagerung von Waren aufzustellen.

Der Bund Naturschutz stellte den Antrag, einen Bauwagen für die Nutzung durch Kinder des Waldkindergartens an der Obstbaumwiese südlich des Freibades aufstellen zu dürfen.

Die Meisterschule in Ebern legte einen Tekturplan für den Umbau und die Umnutzung eines Gebäudes ind er Nikolaus-Fey-Straße als Wohnraum vor. Dieser soll barrierefrei als zweigeschossiger Holzbau erschlossen werden. Einige Stellplätze für Autos sollten in diesem Zusammenhang geschaffen werden, wünschte sich der Bauausschuss.

Sebastian Schneiderbanger will im Ortsteil Brünn bestehende Stallungen und eine Scheune für Geschäftsräume für einen Dienstleistungsbetrieb in der Getränkeindustrie um nutzen.


Museumsgärtchen

Der Bürgerverein Ebern möchte im "Wolzn-Garten" in Ebern ein "Museumsgärtchen" anlegen. Dort soll, wie der Bürgermeister sagte, heimisches Gemüse nach alter Anbauart angebaut werden. "Quasi ein Bauerngarten" , so Hennemann.
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