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Explosion

Explosion in Schaeffler-Werk Eltmann: Mann stirbt an Verletzungen

13 Menschen wurden bei der Explosion im Werk von FAG Schaeffler verletzt. Mehr als eine Woche nach dem schweren Unfall ist nun ein Mann gestorben.
Bei einer Explosion im Schaeffler-Werk in Eltmann (Landkreis Haßberge) wurden mehrere Menschen schwer verletzt. Ein Mann erlag nun seinen Verletzungen. Foto: Ronald Rinklef
 
Nach der Explosion in einer Industriehalle auf dem Gelände des Schaeffler-Werks in Eltmann in der vergangenen Woche (15. Mai), ist ein bei dem Unglück verletzter Mann im Krankenhaus gestorben, teilt das Polizeipräsidium Unterfranken in Würzburg mit.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Schweinfurt und der Staatsanwaltschaft Bamberg zur genauen Unfallursache dauern unterdessen an.

Bei dem schweren Betriebsunfall in Eltmann sind durch eine Explosion 13 Personen zum Teil schwer verletzt worden. Weitere zehn Mitarbeiter hatten in der Folge einen Schock erlitten, weswegen auch von Unternehmensseite von 23 Verletzten die Rede war.
In der Nacht auf Donnerstag ist nun ein 55-jähriger Mann aus dem Landkreis Haßberge seinen schweren Verletzungen erlegen. Er war zum Zeitpunkt der Explosion in direkter Nähe der Unglücksstelle tätig gewesen. Er war somit der Druckwelle und der Hitze der Explosion unmittelbar ausgesetzt.

Auch die Schaeffler AG hat den Tod ihres Mitarbeiters bestätigt. "Wir sind tief betroffen über das Geschehen und möchten im Namen der gesamten Schaeffler Gruppe den Angehörigen und Hinterbliebenen des Verstorbenen unser Beileid und unser tief empfundenes Mitgefühl aussprechen", erklärt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei all denjenigen, die von diesem schrecklichen Ereignis besonders betroffen sind."

Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand der Ermittler ereignete sich die Explosion, weil es in einer Versuchsanlage zur Vorreinigung von Industriesalzen zu einer verheerenden chemischen Reaktion kam. Anschließend war ein Feuer ausgebrochen.

In der Folge kam es zu einem Großeinsatz von Rettungskräften, die Polizei sicherte das Gelände ab. Die Mitarbeiter im Werk mussten ihre Arbeitsplätze kurzzeitig verlassen. Neben der Betriebsfeuerwehr waren auch die Freiwilligen Wehren von Eltmann, Zeil, Ebelsbach, Sand und Kirchaich mit über 120 Einsatzkräften vor Ort, die von sechs Angehörigen des Technischen Hilfswerks unterstützt wurden.

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