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Region  // Haßberge

Premiere

"Erschallet ihr Lieder"

Die Bachkantate ist bereits 300 Jahre alt und doch erwies sie sich als ideal für den Auftakt der Konzertreihe in Königsberg. Matthias Göttemann und die Kantorei feiern mit den ersten "Klang Kontakten" einen großen Erfolg.
Die Sänger in Aktion
 
Zur feierlichen Eröffnung der neuen Konzertreihe "Klang-Kontakte" in der evangelischen Marienkirche von Königsberg ertönte am Sonntag die Bachkantate 172 "Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten" im evangelischen Sonntagsgottesdienst. Diese Kantate war, wie die Kantorei dazu mitteilt, von Johann Sebastian Bach zum Pfingstfest 1714 komponiert und uraufgeführt worden.
Dekanatskantor Matthias Göttemann brachte die Kantate vermutlich ebenso feierlich zum Erklingen, wie der berühmte Komponist vor ziemlich genau 300 Jahren. Mit von der Partie waren die Kantorei Haßberge und das von Matthias Götte-mann zusammengestellte Orchester aus Würzburg in der Besetzung drei Trompeten, Pauken, Oboe, Fagott, Streicher und Orgelcontinuo.

Das Glanzstück der Chorsängerinnen und -sänger bildete der brillante Eingangschor, bei dessen Darbietung die intensive Zusammenarbeit zwischen Chor und Dirigenten förmlich sicht- und hörbar wurde.
Die am Anfang äußerst dynamische Tenor-Arie "O Seelenparadies, das Gottes Geist durchwehet", gesungen von Martin Pauli, leitet über zu einem gefühlvollen Duett. Das "Komm, lass mich nicht länger warten" zwischen der gläubigen Seele und dem Heiligen Geist wurde von der Sopranistin Yoshie Kaneyasu und dem Altus Daekyung Kim so anrührend zart und liebevoll interpretiert, dass der Eindruck entstand, die geschulten Stimmen wären genau für diese Arie gemacht. Doch im weiteren Verlauf konnte das Publikum noch mehr Facetten vom Können der Gesangsprofis erleben.

Neue Reihe

Der besonders festlich gestaltete Gottesdienst mit Liturgie, gesungenen Gebeten, Segen, Psalm, Halleluja-Vers, Dresdner Amen sowie Gloria mit Pauken und Trompeten steht am Anfang einer Reihe, die die Königsberger Kirche zum Klingen und ihre besondere Akustik zur Geltung bringen will.
Am Ende des Gottesdienstes wußte Matthias Göttemann auch bei der Motette "Danket dem Herrn" von Georg Philipp Telemann die Akustik des Kirchenraumes in besonderer Weise zu nutzen und den überraschten Zuhörern vorzuführen. Hier erklangen die Stimmen von Yoshie Kaneyasu und Elias Wolf (Bass) von der Empore und erzielten im Wechselspiel mit Chor und Orchester eine interessante Echowirkung.
Der Kantatengottesdienst war damit ein gelungener Auftakt der Reihe "Klang-Kontakte", ganz wie es sich die Veranstalter ,evangelische Kirchengemeinde und Kunsthandwerkerhof Königsberg, ausgemalt hatten. Die Begeisterung kam beim anschließenden Empfang im Rathaus zum Ausdruck.



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