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Region  // Haßberge

Aktion

Ein Benefizlauf für Menschen in Kolumbien

Laufen für die eigene Fitness und den guten Zweck: Dazu haben Interessierte am 28. Mai die Möglichkeit. Das Geld kommt Menschen in Kolumbien zugute.
Ein Informationsstand wird von den Teilnehmern der Laufveranstaltung angesteuert. Foto: Klemens Albert
 
"Gehen, laufen, joggen", so lautet das Motto beim Benefizlauf am Sonntag, 28. Mai, der um 13.30 Uhr am Bürgerzentrum in Kraisdorf startet. Veranstaltet wird der Lauf vom Kolumbienkreis der Pfarrei Pfarrweisach in Zusammenarbeit mit dem Familienkreis der Gemeinde Pfarrweisach.

Als Schirmherr fungiert wieder Landrat Wilhelm Schneider (CSU). Mit dabei sein werden auch der Bürgermeister der Gemeinde Ralf Nowak (ULB) und als Seelsorger der Pfarrei Pater Alfons Blümel, die alle eine gemeinsame Eröffnungsfeier mitgestalten.


Die Substanz des Laufes

Ein Lied zum Auftakt, der Startschuss sowie die Bewegungsfreude und die Bereitschaft, den eigenen Wohlstand zu teilen sind Substanz dieses Laufs. Gleichsam als Dankeschön des Kolumbienkreises werden Läufer und Besucher um 16 Uhr mit der Trommel- und Chorgruppe "Injili" aus Wetzhausen mit begeisternden Rhythmen beschenkt. Für die Kinder bietet der Familienkreis ein Bastelprogramm.

Bis nach Lohr oder Pfaffendorf, vorbei an Junkersdorf und zurück nach Kraisdorf führen die Wege durch die Frühlingsnatur. Wandern, Laufen und Joggen - alle Fortbewegungsarten zu Fuß sind möglich. Drei Strecken über vier, acht oder zwölf Kilometer stehen zur Auswahl.

Etwa einen Kilometer nach dem Start wartet auf die Teilnehmer ein besonderes Erlebnis in der Natur. Michael Groß aus Pfarrweisach, der örtliche Jagdpächter, gibt Einblicke in das neue Naturprojekt in den Baunachwiesen.
Mit einem Informationsstand, Fernglas und Feldstecher gibt es Wissenswertes zu dem Projekt "Vogelvielfalt an der Baunach". Auch die Teilnahme an einem Quiz oder der Aufstieg zum Aussichtsturm sind möglich. Sich selbst bewegen und anderen gleichzeitig Gutes tun, das ist die Idee, die hinter diesem Lauf steckt.


Die Menschen in Deutschland haben Glück

"Bei uns sind die Menschen in der glücklichen Lage, in einer friedlichen Gesellschaft zu leben. Ganz anders hingegen sieht die Situation in Kolumbien aus. Dort sind selbst nach den Friedensverhandlungen mit der Guerilla und der Entwaffnung der Paramilitärs nach dem mehr als 50 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt die Auswirkungen für die Zivilbevölkerung zu spüren.

Vor allem aus der ländlichen Region, wo massive Vertreibungen, Entführungen und Massaker stattfanden, mussten die Menschen in die Städte gehen, um Schutz zu suchen.
"Unterschiedliche rivalisierende Interessengruppen wie Guerilla, Paramilitär und auch das Militär sind für schlimmste Menschenrechtsverletzungen verantwortlich", so die Sprecherin des Kolumbienkreises Pfarrweisach, Walburga Albert.


Der Handlungsbedarf ist da

Die Geschwister John, mit Downsyndrom, und Alan sind Beispiele, die aufzeigen, wie die Hilfe der Stiftung "Weg der Hoffnung" ankommt - für mehr als 1900 Kinder und Jugendliche in Kolumbien.
Ihre Mutter Ana sorgt für sie und weitere sieben Kinder der Großfamilie. Der Vater ließ die Mutter mit Kindern und Enkelkindern allein. Die Mutter hat kein Einkommen und versucht durch Müllsortieren die Familie über Wasser zu halten.

Die Kinder konnten in der Stiftung aufgenommen werden und erhalten Essen und Trinken, Kindergarten- und Schulbildung und können "laufen lernen fürs Leben" - auch durch den Erlös aus dem Benefizlauf. Durch das engagierte Eintreten der verantwortlichen Ordensschwestern und Priester, durch die angestellten Erzieherinnen, Psychologen und Therapeuten werden die Kinder gezielt aus dem Elend herausgeholt.

Für zahlreiche Erwachsene in den Elendsvierteln laufen Unterstützungsprogramme - werden Menschenrechte eingefordert.


Einrichtungen der Stiftung

In unterschiedlichen Programmen erhalten die Kinder und Jugendlichen beschützende und fördernde Obhut, Schul- und Berufsausbildung sowie Gesundheitsfürsorge.

Zuallererst aber werden sie aus den unmenschlichen Bedingungen von Elend, Ausweglosigkeit, Hunger, Obdachlosigkeit und einer Spirale der Gewalt herausgeholt.

In den Einrichtungen der Stiftung, wie beispielsweise einer Tagesstätte, einem Kinderheim oder dem Jugendbauernhof, stehen engagierte Pädagogen an ihrer Seite, schenken liebevolle Fürsorge, bis die zumeist traumatisierten Kinder anfangen, allmählich sicherer und - auch seelisch - gesund zu werden.
Weitere Informationen zur Stiftung finden sich auf der Internetseite www.wegderhoffnung.de.
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