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Region  // Haßberge

Kultur

"Die Kunst macht sich quasi selbst"

Peter Wittstadt stellt Malerei und Plastik in der "Galerie im Saal" in Eschenau aus.
Bildhauerwerke und gemalte Werke.
 
"Die letzten Tage hat mich immer wieder die Frage beschäftigt, wie viele Besucher heute wohl hier erscheinen werden, um den Künstler Peter Wittstadt - der mit seinem Lohrer Schneewittchen landauf, landab Furore gemacht hat und somit die Bildende Kunst in die breite Öffentlichkeit katapultiert hat - einmal live zu erleben. Nun, ich werde nicht enttäuscht, unser Haus ist gut gefüllt. Schön für den Künstler, schön für uns", begrüßte Galeristin Eleonore Schmidts-Stumpf die Gäste bei der Eeröffnung der Ausstellun "Peter Wittstadt - Malerei und Plastik" in der "Galerie im Saal" in Eschenau.


Start als Steinmetz

Der Künstler ist 56 Jahre alt, ist in Würzburg geboren und bewohnt mit seiner Ehefrau Johanna in Karlstadt-Laudenbach den alten Pfarrhof. Nach der Steinmetzlehre absolvierte Wittstadt ein Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.

Neben seiner freischaffenden künstlerischen Tätigkeit seit 1990 arbeitet der Künstler seit 2001 als Lehrer am Bayernkolleg in Schweinfurt. Nach Ausstellungen in Würzburg, Schweinfurt und an anderen Orten werden die Werke, die zum Teil der naiven Kunst zuzurechnen sind, zum ersten Mal im Haßbergkreis präsentiert. Wittstadt und der Eschenauer Galerist Egon Stumpf kennen sich schon seit Jahren. Stumpf hat mit seiner Frau Eleonore 39 Werke Wittstadts für die Ausstellung ausgesucht.

Bei der gezeigten Malerei aus den letzten Jahren - für Wittstadt sind es auch "Druckgrafiken" - stellt man oft unverbildete Naivität wie von von Kinderzeichnungen fest. Zu finden sind auch "naturnähere" Skulpturen aus Wittstadts Studienzeit.

"Ich will nie meine eigene Arbeiten selber beurteilen, weil das macht am Ende jeder Betrachter für sich. Sicherlich mache ich mir meine Gedanken über das, was Kunst machen sollte, aber ich würde mich nie mit einem anderen Künstler vergleichen, weil ich ja eigenständig bin", betont Wittstadt Während des "Tuns" suche der Karlstädter seinen Weg und "der verändert sich natürlich auch logischerweise im Lauf der Zeit, "weil ich immer wieder andere Sachen entdecke, ausgehend von diesem Dialog, den man mit dem Material oder mit dem werdenden Bild oder Plastik eingeht". Mittlerweile passiere es ganz bewusst, "dass ich noch viel mehr auf meine Werke eingehe" und er "die Kunst quasi selber machen lässt".


Blick auf Welt mit Kinderaugen

Der Zweite Bürgermeister von Knetzgau, Berhard Jilke, hat sich vorab über den Künstler informiert: "Das ist mal ein Ausstellungstitel, der einfach zu verstehen ist. Wittstadt versucht, bei seinen Werken mit Kinderaugen zu schauen oder mit Kinderhänden zu arbeiten. Das mag zunächst etwas befremdlich klingen, aber es gelingt ihm gut." Des Weiteren bedankte sich Jilke bei "seinen Freunden und den Initiatoren Eleonore und Egon, die mit ihren Ideen unermüdlich am Arbeiten sind.

Die Ausstellung in der "Galerie im Saal",   Gangolfsbergstraße 10 in Eschenau, ist vom 19. März bis 9. April für die Öffentlichkeit zugänglich. Am 2. und 9. April finden ab 11 Uhr Führungen statt, weitere Infos auf http:// www.galerie-im-saal.de .
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