Ebern
Unesco-Schule

Die Besucher haben manch drängende Frage

Junge Austauschschüler aus Polen sind seit Freitag in Gastfamilien und am Friedrich-Rückert-Gymnasium in Ebern.
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Die zwölf Schüler aus dem polnischen Zordy mit Bürgermeister Hennemann (links) sowie den Lehrkräfte Barbara Perenc und Heike Eichenhüller (rechts) sowie Barbara Barglik (Vierte von links). Fotos: Ralf Kestel
Die zwölf Schüler aus dem polnischen Zordy mit Bürgermeister Hennemann (links) sowie den Lehrkräfte Barbara Perenc und Heike Eichenhüller (rechts) sowie Barbara Barglik (Vierte von links). Fotos: Ralf Kestel
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Ein drängendes Problem: Welche Frage bewegen junge Menschen aus Polen, die eben den Aufstieg zum Grauturm geschafft haben? Wo erledigte der Türmer sein "Geschäft", da keine Toilette vorhanden ist?

Erschöpfend Auskunft bekam der Austauschschüler aus Zordy vom Nachfolger des Dienstherrn des Türmers, von Bürgermeister Jürgen Hennemann, der am Montagmorgen die zwölf Jugendlichen und ihre zwei Lehrerinnen im historischen Rathaussaal begrüßte.

Demnach habe im Notfall der Türmer sicher zu einem Eimer gegriffen oder aber den freien Fall ausgenutzt. Noch eine Frage der Polen im Alter von 14 bis 18 Jahren, die seit Freitag am Friedrich-Rückert-Gymnasium und in Gastfamilien leben, stimmte den Bürgermeister nachdenklich. Ihnen fiel auf, dass in der Ahnengalerie nicht eine Frau vertreten ist.

Bis Samstag sind acht jungen Damen und vier Jungs noch in Ebern und Umgebung. Der Gegenbesuch der FRG-Zehntklässer seht kurz vor Ostern auf dem Programm.

Zum Programm der Polen gehören Fahrten nach Nürnberg, Regensburg, Bamberg und durch den Landkreis. Bereits zum 19. Mal findet dieser Austausch statt, wobei die beiden polnischen Lehrerinnen von Anfang an dabei sind.

"Gut aufgenommen" wurden sie , erzählen die Polen über ihre Gastfamilien. "Die fahren uns schon am Morgen in der Gegend herum", erzählte einer.

Ein anderer verkündete stolz, dass er schon eine Bratwurst probiert habe, als die Rede auf Eberns Vereine und die Exoten darunter kam.

Einmal mehr hinterließ das Wappen-Plüschtier und dessen Facebook-Seite mehr Eindruck als der Bürgermeister selbst.
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