Schulzentrum

Der nächste Streich am Haßfurter Schulzentrum

Der Verwaltungstrakt fürs Gymnasium in Haßfurt ist fertig. Die Arbeit am Realschultrakt wird noch drei Jahre in Anspruch nehmen.
Mit Hochdruck wird derzeit an der Fertigstellung des Verwaltungstraktes des Gymnasiums im Schulzentrum Haßfurt gearbeitet. Hier werden die letzten Glasscheiben am Eingang zum neuen Sekretariat eingesetzt, das am Freitag umziehen wird.
 
von SABINE WEINBEER
Und wieder geht ein Bauabschnitt der Generalsanierung am Schulzentrum Haßfurt zu Ende. Die Verbandsräte des Zweckverbandes Schulzentrum besuchten zu Beginn ihrer Sitzung den künftigen Verwaltungstrakt des Gymnasiums, der in den nächsten Wochen bezogen werden kann. Nahtlos schließt sich dann die Sanierung des Realschultraktes an, der allerdings nicht in zwölf Monaten abgeschlossen sein wird wie der derzeitige Bauabschnitt.

Überall wird gearbeitet im früheren Fachraum-Trakt. Wo einst Werk- und Handarbeitsräume und die Schulküche der Realschule waren, sind künftig Sekretariat, Anlaufstelle und Lehrerzimmer des Gymnasiums zu finden. Damit zieht die Gymnasial-Verwaltung ans andere Ende der Schulstraße.


Umzug läuft bereits

Hell und großzügig werden die Zimmer, es wird auch ausreichend Besprechungsräume für Schüler- oder Elterngespräche geben. Das Sekretariat wird am Freitag umziehen, das Lehrerzimmer, die Schulleiter-Büros und Besprechungszimmer sollen im Oktober bezogen werden, wie Zweckverbands-Geschäftsführer Horst Hofmann und Rektor Max Bauer erklärten.

Rechts vom Haupteingang ist derweil der bisherige Verwaltungstrakt mit Bauwänden abgetrennt, damit dort der nächste Bauabschnitt mit möglichst wenig Beeinträchtigung des Schulbetriebes beginnen kann. "2019 wollen wir fertig sein", erklärte Horst Hofmann.
In seiner Sitzung befasste sich der Verbandsrat mit der Neufestsetzung der Nutzungsentgelte für die Schulschwimmhalle "Welle" und die Turnhallen am Schulzentrum. Für die schulische Nutzung werden die Betriebskosten zwischen denSachaufwandsträgern für die Grund- und Mittelschule (Stadt Haßfurt) sowie Realschule und Gymnasium (Landkreis Haßberge) entsprechend der Nutzung aufgeteilt.


Stadt trägt die Defizite

Die nichtschulische Nutzung von Welle und Hallen durch Vereine und Gruppen wurde bisher nach nicht kostendeckenden Sätzen mit den Nutzern verrechnet, das Defizit wurde von der Stadt Haßfurt getragen. Weil die Stadt zwar weiterhin die Vereine entlasten, die Kosten dafür aber nicht unter "Defizit Schulzentrum", sondern unter "Sportförderung" führen möchte, wie das haushaltstechnisch korrekt ist, wurden nun die kostendeckenden Gebührensätze ermittelt.

Um wenige Euro steigen damit die Nutzungsentgelte für die Sporthallen, fast verdoppeln würde sich jedoch der Stundensatz für die Schwimmhalle. Auf Nachfrage der Stadträte erklärte Bürgermeister Günther Werner (FW), dass er im Stadtrat vorschlagen werde, auch weiterhin ein Defizit zu übernehmen, in welcher Höhe, das müsse aber der Stadtrat entscheiden. Natürlich sollten die Schwimmkurse für Kinder nicht erheblich teurer werden und auch die Vereine sollen nicht über Gebühr belastet werden. Wie bisher wird es für Haßfurter Vereine und Gruppen eine gegenüber auswärtigen Vereinen ermäßigte Gebühr geben.

Die Schwimmhalle verursachte in den vergangenen Jahren jährliche Betriebskosten zwischen 52 000 und 70 000 Euro, die Turnhallen zusammen zwischen 40 000 und 90 000 Euro, je nachdem wie Reparaturarbeiten anfielen.
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