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Strassenmalerei

Bunte Farbkleckse als besondere "Bremsspur"

Die Kinder der Grundschul-Mittagsbetreuung legen in Ebern selbst Hand für mehr Sicherheit an.
Eine Schnecke pinselten zusammen mit den Kinder Bürgermeister Hennemann, Tobias Kern von der Polizei und Ute Barthelmann, zuständig für Verkehrsrecht im VG-Bauamt (im Bild oben von links), auf die Fahrbahn.  Foto: Ralf Kestel
 
von RALF KESTEL
Straßenmaler bevölkerten am Montagnachmittag die Zufahrt zum Übergangsquartier der Nachmittagsbetreuung der Grundschule in der einstigen Akademie neben der Meisterschule. Viele Kinder tummelten sich dort, um mit quietschbunten Bildern die Autofahrer zum vorsichtig Fahren zu bewegen.

"Das macht total Spaß, viel schöner als Hausaufgaben schreiben", freute sich Dominik, der zusammen Bürgermeister und Polizist eine vorgezeichnete Schnecke, die Erika Freibott von der Arbeiterwohlfahrt aufgepinselt hatte, mit Volltonfarbe ausmalte.

"Damit die Autofahrer hier Schneckentempo fahren", wusste der pfiffige Knilch um die Symbolik.

Von deren Wirkung ist Tobias Kern, Verkehrsreferent der Ebern Polizei, überzeugt. "Das haben andere Kollegen schon praktiziert. Normalerweise stellen wir Schilder für Kinder auf, Jetzt machen die Kinder selbst auf sich aufmerksam."


Landratsamt spielt nicht mit

"Die Idee macht Schule", wusste Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD), der dabei auch einschränkte, dass die Aktion auf die Nikolaus-Fey- und Georg-Nadler-Straße beschränkt bleibt. "Das sind Ortsstraßen, bei der Gleusdorfer Straße als Kreisstraße spielt die Verkehrsbehörde im Landratsamt nicht mit. Da fragen wir gar nicht mehr nach."

Einer Mutter, die genau an diesem wunden Punkt anknüpfte, sagte Hennemann, dass "wir schon drei Anträge gestellte hatte, die jedes Mal abgelehnt wurden".

So viel Spaß die Malerei den Kindern machte, so kontrovers wurde sie bereits Vorfeld im Internet diskutiert. Auch wenn jetzt kaum Kreidefarben verwendet wurden, die beim nächsten Starkregen ausgewaschen wären, gibt es doch Bedenken, da die Kindergemälde bei Schnee kaum bemerkt werden.
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