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Dorfentwicklung

Bürger nutzen Mitspracherecht

In Burgpreppach wird das Angebot zur Mitwirkung am Dorferneuerungskonzept eifrig genutzt. Ein Programm reicht bis 2029.
20 00 Euro will der Markt Burgpreppach in diesem Jahr im Wald erwirtschaften. Für die Dorferneuerung benötigt die Kommune einiges an Geld. Foto: Symbolbild/Jens Kalaene/dpa
 
Die ganze Gemeindebevölkerung kann sich derzeit an der Entwicklung eines Konzepts beteiligen, wie und wohin die Gemeinde Burgpreppach in den nächsten Jahren gestaltet werden soll. Evi Mohr vom Schweinfurter Planungsbüro Dag Schröder stellte im Gemeinderat eine Prioritätenliste für die künftige Entwicklung vor. Entstanden ist diese Liste aus der Arbeit sogenannter Bürgerwerkstätten in verschiedenen Gemeindeteilen und enthält etwa 20 Punkte, die bis 2029 umgesetzt werden sollen.


Großes Interesse

Weiterhin unter Einbeziehung der Bürger soll, so Bürgermeister Hermann Niediek (CSU), die Umsetzung einzelner Maßnahmen ausgearbeitet werden. Er zeigte sich erfreut darüber, dass die Bürger großes Interesse und Engagement zeigen, sich an den Überlegungen zur Entwicklung ihrer Gemeinde zu beteiligen.


Mit Magnettechnik

Den Forstentwicklungsplan 2017 stellte der Förster Wolfgang Meiners im Gemeinderat vor. Etwa 20 000 Euro Gewinn wirft der Burgpreppacher Gemeindewald den Angaben zufolge im Jahr ab. Jürgen Hahn vom Amt für Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt stellte ein Konzept vor, wie mit Magnettechnik die Bäume des Gemeindewaldes beobachtet werden sollen. Die Gemeinderäte stimmten der Maßnahme nicht zuletzt wegen der zu erwartenden 50 Prozent Förderung zu, auch wenn für einige Mitglieder im Rat doch noch Klärungsbedarf bestand. Etwas unzufrieden zeigten sich Gemeinderatsmitglieder allgemein über die nicht optimal laufende Kommunikation zwischen Gemeindeverwaltung und Forstbetrieb.


Bürgerbus zu wenig genutzt

Kopfzerbrechen bereitet derzeit der Bürgerbus, der einmal wöchentlich nach Schweinfurt fährt. Durchschnittlich ist er mit zwei Personen besetzt, zu wenig nach Ansicht der Gemeinderäte. Man will jetzt die Route Richtung Bamberg wählen und bis Weihnachten 2017 beobachten, ob sich ausreichender Bedarf ergeben wird. Sollte dies nicht der Fall sein, dürften die Busfahrten wohl eingestellt werden, hieß es.
Mit rund 1000 Euro wird die Gemeinde eine Bodendenkmaluntersuchung im Bereich der evangelischen Kirche in Burgpreppach bezuschussen. Es soll ein Grabungsschnitt vorgenommen werden, um nachzuforschen, ob im Bereich des Standorts der heutigen Kirche einmal eine Burganlage stand. Radarmessungen hatten auf Fundamente hingewiesen.


Verbrennen künftig verboten

Wie zuletzt in den umliegenden Gemeinden auch geschehen, informierte Bürgermeister Niediek über eine Gesetzesänderung des Freistaates Bayern, wonach holzige Gartenabfälle künftig nicht mehr in geschlossenen Ortschaften verbrannt werden dürfen.
Zustimmung fand eine Nutzungsänderung für den ehemaligen Einzelhandelsladen Müller in Burgpreppach hin zu einer Boutique und Fahrschuleinrichtung.


Eine Grundsatzfrage

Längeren Diskussionsbedarf gab es hinsichtlich eines Antrags der Firma Reich aus Ditterswind, die oberhalb der evangelischen Kirche Richtung Bischwind eine Werkshalle und ein Wohnhaus errichten will. Das Gelände liegt außerhalb des Ortes, ein Nachbar wehrt sich gegen zu erwartende Emissionen, das Landratsamt Haßberge empfahl der Gemeindeverwaltung, den Bauantrag abzulehnen. Entgegen dieser Empfehlung stimmte der Gemeinderat dem Vorhaben zu (9:1 Stimmen). Der Bürgermeister begründete dieses Votum damit, man könne doch nur dankbar sein, wenn sich Betriebe in Burgpreppach ansiedeln wollen.
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