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Jubiläum

125 Jahre beseelt von Freiwilligkeit

Beim Gemeindefeuerwehrtag in Losbergsgereuth fanden Ehrungen statt. Die Jubilare der Ortsfeuerwehr ernteten viel Lob.
Eine Ehrenurkunde vom Landrat (links) gab es für den Kommandanten der Feuerwehr Losbergsgereuth-Ottneues, Thomas Lochner zum 125. Gründungsfest. Rechts: Bürgermeister Willi Sendelbeck.
 
von HELMUT WILL
Nach der Feuerwehreinsatzübung am Samstag, wurde das 125-jährige Bestehen der Feuerwehr Losbergsgereuth-Ottneuses am Sonntag mit einem Gottesdienst im Festzelt begonnen. Pfarrer Hans Körner und Diakon Michael Peter stellten die Wichtigkeit der Feuerwehren in ihrer Predigt heraus. Im Laufe des Nachmittags wurde der Einsatz eines Fire Trainers demonstriert, bevor dann gegen 16 Uhr verdiente Feuerwehrleute durch Landrat Wilhelm Schneider (CSU) und Kreisbrandrat Ralf Dressel geehrt wurden.

Losbergsgreuth habe sich in den letzten Jahren sehr zum Positiven verändert und erstrahlt gerade zum 125. Feuerwehrgründungsfest im rechten Licht, sagten Bürgermeister Willi Sendelbeck (SPD) und Kommandant Thomas Lochner. Sendelbeck wies auf die Investitionen hin, die der Landkreis und die Gemeinde für Losbergsgreuth erbracht hatten. "Durch die 800 000 Euro, die hier investiert wurden, wurde Losbergsgereuth zu einem schmucken Dorf", sagte der Schirmherr. Auch schnelles Internet habe Einzug gehalten und das Feuerwehrhaus wurde renoviert.


Neue Tragkraftspritzen

Dass die Marktgemeinde ihre Feuerwehren unterstütze, sei selbstverständlich. "Wir haben erst wieder vier neue Tragkraftspritzen bestellt, eine kommt nach Losbergsgereuth", so der Bürgermeister. Dank gelte an diesem Tag allen, die geehrt werden. "Einen, der heute nicht dabei ist, möchte ich aber besonders nennen, unseren Gemeinderat Willi Andres, der seit 50 Jahren der Feuerwehr angehört", sagte Willi Sendelbeck.

Kommandant Thomas Lochner führt die Feuerwehr seit dem Jahr 2001. Er sagte, dass 125 Jahre Feuerwehr schon gefeiert werden müssten. "Ich möchte auch heute sagen, dass wir seit 33 Jahren Damen in der Feuerwehr haben, und möchte heute besonders Gabi Schmidt erwähnen", so Lochner. Vier Jugendliche konnten heuer wieder aufgenommen werden, weshalb es ihm um den Fortbestand der Wehr, um die sich vor ihm die heutigen Ehrenkommandanten, Karlheinz Philipp und Hans Sperber schon kümmerten, nicht bange sei. "Unsere Wehr zählt gegenwärtig 21 Aktive, davon fünf Frauen", so der Kommandant.


"Gute Seele"

Ein kurzes Grußwort sprach Andreas Denninger, Vorsitzender des Feuerwehrvereins. Sein Dank galt den vielen Helfern und der gesamten Vorstandschaft, allen voran Roland Schmidt, den er als "gute Seele im Verein" würdigte.

"125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Losbergsgereuth-Ottneuses sind ein stolzer Grund zum Feiern", sagte Landrat Wilhelm Schneider. Der Gemeindefeuerwehrtag, verbunden mit der Verleihung des Feuerwehrehrenzeichens des Bayerischen Innenministers, biete ihm Gelegenheit, den Feuerwehrleuten für ihr unermüdliches Engagement zu danken.

Der Landrat ging auf die Veränderungen ein, denen sich die Feuerwehren stellen mussten. "Wir können auf die Arbeit der Feuerwehr nicht verzichten, denn nur sie stellt sicher, dass es im Notfall rasche und gute Hilfe geben kann, das war vor 125 Jahren so und gilt noch heute."


Dem Gemeinwohl verpflichtet

Freiwilliges Engagement für andere sei die "Seele der Feuerwehr." Gerne zeichne er Feuerwehrleute für langjährigen Einsatz aus, die nicht nur an sich, sondern an das Gemeinwohl denken und immer da sind, wenn sie gerufen und gebraucht werden. "Durch Ihren Einsatz haben Sie einen ganz wesentlichen Beitrag für die Sicherheit unseres Landkreises und seiner Bürgerinnen und Bürger geleistet", so der Landkreischef.
Mit Bürgermeister Willi Sendelbeck, Kreisbrandrat Ralf Dressel und Kreisbrandinspektor Thomas Habermann nahm der Landrat die Auszeichnungen der Feuerwehrleute vor.

Kreisbrandrat Ralf Dressel dankte den Geehrten für ihren Einsatz und wies darauf hin, dass diejenigen die für 40 Jahre geehrt werden, für eine Woche in das Feuerwehrheim nach Bayrisch Gmain können.

25 Jahre gehören der Feuerwehr an: Roland Bock, Matthias Bär, Stefan Boseckert, Andreas Schramm, Heiko Vogel (alle Treinfeld). Ebenfalls 25 Jahre sind Wolfgang Martin (Rentweinsdorf), Matthias Kremer, Volker Zürl, Michael Schad, Roland Hauck und Ralf Hegen (alle Sendelbach) dabei.

Bereits seit 40 Jahren halten der Feuerwehr Andreas Dürr (Rentweinsdorf), Roland Helmerich und Reinhold Streng (Treinfeld) die Treue.
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