Regensburg
2. Fußball-Bundesliga

Oberpfalz schlägt Franken: Jahn Regensburg bezwingt Greuther Fürth - Unglücksrabe Magyar

Die SpVgg Greuther Fürth verliert das Kellerduell gegen Jahn Regensburg und bleibt in akuter Abstiegsnot.
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Fußball: 2. Bundesliga, Jahn Regensburg - SpVgg Greuther Fürth, 13. Spieltag am 04.11.2017 in der Continental Arena in Regensburg (Bayern). Die Mannschaft von Regensburg (r) jubelt nach dem Treffer zum 1:0 gegen Fürth. Alle Fotos:  Armin Weigel/dpa
Fußball: 2. Bundesliga, Jahn Regensburg - SpVgg Greuther Fürth, 13. Spieltag am 04.11.2017 in der Continental Arena in Regensburg (Bayern). Die Mannschaft von Regensburg (r) jubelt nach dem Treffer zum 1:0 gegen Fürth. Alle Fotos: Armin Weigel/dpa
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Der SSV Jahn Regensburg hat sich mit einem Sieg im Kellerduell gegen die SpVgg Greuther Fürth weiter Luft verschafft.

Die Mannschaft von Trainer Achim Beierlorzer gewann am Samstag das rassige Spiel in der 2. Fußball-Bundesliga verdient mit 3:2 (2:1). Durch den zweiten Dreier am Stück kletterten die Oberpfälzer vorerst auf den 13. Platz in der Tabelle.

Die Fürther bleiben als Vorletzter in akuter Abstiegsnot.

Vor 11.110 Zuschauern war der Jahn durch einen Doppelpack von Sargis Adamyan (20./44. Minute) und ein Eigentor von Richard Magyar (68.) erfolgreich. Magyar (32.) und Marco Caliguiri (47.) glichen für die Fürther zwischenzeitlich aus.

Der SSV wollte unbedingt auch sein zweites Kellerduell nach dem 3:1 vor einer Woche gegen Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern gewinnen. Daran ließ das Team von Beierlorzer, der dieselbe Startelf aufbot, keinen Zweifel. Es war kein technisch anspruchsvolles Kräftemessen, kämpferisch und in puncto Tempo war es aber sehenswert.

Nach der Führung durch den starken Adamyan hatten die Regensburger eigentlich die Partie im Griff. Magyar erzielte aber nach einer Ecke den schmeichelhaften Ausgleich für die Gäste. Kurz vor der Pause ließ Adamyan den SSV mit seinem zweiten Saisontor wieder jubeln. Die Fürther, die in der Anfangsformation kurzfristig Levent Aycicek durch Tolcay Cigerci hatten ersetzen müssen, ließen sich aber nicht hängen. Kapitän Caligiuri markierte kurz nach dem Wechsel das 2:2.

Die Franken blieben mit Kontern gefährlich. Doch die Regensburger drängten auf den Siegtreffer. Nach einem weiteren sehenswerten Standard von Marvin Knoll wurde Defensivmann Magyar mit seinem Eigentor aus Fürther Sicht zum Unglücksraben. In der Endphase hatten die Gäste noch Glück, dass Jahn Regensburg nicht noch erhöhte. So traf Benedikt Saller (81.) nur den Pfosten.

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