Berlin
2. Liga

Lieblingsgegner war einmal: SpVgg Greuther Fürth verliert bei Union Berlin

Die SpVgg Greuther Fürth ist der Angstgegner der Union Berlin. Dennoch siegt die Union zu Hause. Fürth ist weiter im Abstiegskampf.
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Der Fürther Khaled Narey schlägt den Ball vor Berlins Akaki Gogia (l) weg. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa
Der Fürther Khaled Narey schlägt den Ball vor Berlins Akaki Gogia (l) weg. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa
Die SpVgg Greuther Fürth hat im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga wieder einen Rückschlag kassiert. Die Franken verloren am Samstag beim 1. FC Union Berlin mit 1:3 (0:2).

Berlins Peter Kurzweg erzielte bei seinem Union-Debüt vor 21.344 Zuschauern die frühe Führung (3. Minute). Akaki Gogia (41.) und Simon Hedlund (76.) sorgten für den ersten Heimsieg über Angstgegner Fürth seit 2003. Maximilian Wittek (57.) schaffte nur den zwischenzeitlichen Anschluss der über weite Strecken ganz schwachen Fürther, die mit der fünften Auswärts-Niederlage auf einem Abstiegsplatz bleiben.
Eigentlich war Union so etwas wie der Lieblingsgegner für das "Kleeblatt", gewannen die Gäste doch sechs der vergangenen sieben Vergleichen im Stadion An der Alten Försterei. Diesmal aber lief kaum etwas zustande beim kriselnden Team von Trainer Damir Buric.

Schon nach wenigen Augenblicken schloss der von den Würzburger Kickers geholte Kurzweg eine fein herausgespielte Kombination von Marcel Hartel und dem starken Gogia aus kurzer Distanz souverän ab. Union hielt das Tempo zunächst weiter hoch. In einer Doppelchance vergaben Gogia und Sebastian Polter das 2:0 (17.).

Fürth blieb offensiv völlig unauffällig, das Spiel verflachte zunehmend. Und so brauchte Gogia eine feine Einzelaktion für das nächste Highlight, der 25-Jährige schlenzte den Ball aus halbrechter Position von der Strafraumgrenze an Burchert vorbei.

Nach der Pause sah Union-Keeper Jakob Busk beim 25-Meter-Schuss von Wittek nicht gut aus. Und mit dem unerwarteten Erfolgserlebnis witterten die Franken plötzlich ihre Chance. Bei den Möglichkeiten von Serdar Dursun (69.) sowie Manuel Torres und Khaled Narey (jeweils 71.) war Fürth nah dran. Dann aber entschied Hedlund die Partie.
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