Fürth
Saisonstart

Greuther Fürth: Radoki will Tempofussball in Darmstadt sehen

Schwieriges erstes Spiel bei Absteiger Darmstadt 98: Das Fürther Kleeblatt will trotz nahmhafter Abgänge ein neues Gesicht am Böllenfalltor zeigen.
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Kleeblatt-Trainer Janos Radoki setzt auf eine junge Mannschaft, der Eines am wichtigsten ist: Der Teamgedanke. Foto: Sebastian Widmann
Kleeblatt-Trainer Janos Radoki setzt auf eine junge Mannschaft, der Eines am wichtigsten ist: Der Teamgedanke. Foto: Sebastian Widmann
Die schicke neue Haupttribüne im Sportpark Ronhof ist am Mittwoch nach eineinhalb Jahren Bauzeit feierlich eingeweiht worden. Die wichtigste sportliche Baustelle schloss die Spvgg Greuther Fürth schon im letzten Dezember. Seit Janos Radoki vom U-19- zum Cheftrainer avancierte, weht bei den Kleeblättlern ein anderer Wind. Ein starker Teamgedanke, Pressing, Tempo, Jugendstil - mit dem ehemaligen Fürther Profi ging es aufwärts bis auf Platz acht.

Auch in der neuen Saison sollte sich Fürth im ersten Drittel der Tabelle bewegen. "Wir haben vielleicht nicht die besten Einzelspieler, wollen aber als Mannschaft überzeugen", sagt Radoki. Korsettstangen wie Antreiber Robert Zulj (TSG Hoffenheim), Abwehrchef Marcel Franke (Norwich City) und Linksverteidiger Nico Gießelmann (Fortuna Düsseldorf) wanderten ab. Doch schwächer scheint der Kader nicht zu sein - eher deutlicher nach den Anforderungen von Radoki besetzt.


Neuzugang Magyar noch keine Option

Stichwort Jugendstil: In der Vorbereitung spielte im Mittelfeld mit Benedikt Kirsch (21) und Patrick Sontheimer (19) ein junges Abräumer-Duo. Die beiden überzeugten, und so wäre es keine große Überraschung, wenn Radoki sie auch zum Saisonauftakt am Samstag (13 Uhr) bei Bundesligaabsteiger Darmstadt 98 aufbieten würde. Jung ist auch der von 1860 München gekommene Maximilian Wittek (21), der die durch Gießelmanns Weggang entstandene Lücke schließen könnte.

In der Abwehr muss ansonsten noch improvisiert werden. Der Ungar Adi Pinter und der Österreicher Lukas Gugganig dürften die ungewohnte Innenverteidigung bilden, denn Neuzugang Richard Magyar, ein Schwede mit ungarischen Wurzeln, ist noch verletzt.
Offengelassen hat der Trainer noch, ob er Balasz Megyeri oder Sascha Burchert ins Tor stellt. Einer der beiden könnte der neue Kapitän als Nachfolger von Teamsenior Marco Caligiuri (33) werden. Im Mittelfeld erhoffen sich die Fürther viele Impulse von Nik Omladic (27), der Eintracht Braunschweig nach dem verpassten Aufstieg überraschend in Richtung Mittelfranken verlassen hat. hst
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