Braunschweig
SpVgg Greuther Fürth

Greuther Fürth kassiert herbe Schlappe bei Eintracht Braunschweig

Nach ihrem ersten Saisonsieg hat die SpVgg Greuther Fürth unter Trainer Damir Buric gleich wieder einen Rückschlag erlitten.
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Der Ex-Fürther Domi Kumbela schießt das 3:0 gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Für die SpVgg war es ein gebrauchter Abend in Braunschweig.  Foto: Swen Pförtner/dpa
Der Ex-Fürther Domi Kumbela schießt das 3:0 gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Für die SpVgg war es ein gebrauchter Abend in Braunschweig. Foto: Swen Pförtner/dpa
Die Franken unterlagen am Mittwoch bei Eintracht Braunschweig mit 0:3 (0:2) und stecken mit nur vier Punkten aus sieben Partien als Tabellenvorletzter weiter im Keller der 2. Fußball-Bundesliga fest. Nach dem 3:1 gegen Fortuna Düsseldorf leistete sich nun die Mannschaft von Buric in der Defensive zu viele Fehler und bot nach vorne spielerisch viel zu wenig.

Christoffer Nyman (23.) und Joseph Baffo (28.) trafen für die Mannschaft von Coach Torsten Lieberknecht, die nach vier Remis wieder einen Sieg feierte, bereits in der ersten Hälfte. Der frühere Fürther Domi Kumbela (79.) markierte vor 18 785 Zuschauern den Endstand.

Mit Selbstvertrauen konnten die Franken in Braunschweig antreten. Die Norddeutschen zogen sich anfangs auch erstmal zurück und warteten in den ersten 20 Minuten auf Fehler der Gäste. Und diese kamen auch.

Wie aus dem Nichts musste Buric' Mannschaft den Rückstand kassieren. Einen langen Ball aus der eigenen Hälfte verlängerte Onel Hernandez per Kopf, Nyman schüttelte Mario Maloca ab und überwand Keeper Balazs Megyeri mit Hilfe des Innenpfostens zum 1:0. Für den Schweden war es das dritte Erfolgserlebnis in dieser Spielzeit.

Der Treffer zeigte bei den Fürthern Wirkung. Nur wenige Minuten später legten die wacheren Gastgeber nach. Kapitän Ken Reichel konnte auf der linken Seite flanken, nachdem Tolcay Cigerci nicht richtig attackierte. Abwehrspieler Baffo drückte den zweiten Versuch am langen Pfosten problemlos zum 2:0 ins Tor.


Die bis zum 0:1 dominierenden Fürther hatten in der Nachspielzeit der ersten Hälfte ihre beste Gelegenheit, zumindest auf 1:2 zu verkürzen. Eine Freistoßvariante schoss Cigerci aus knapp 18 Metern jedoch knapp neben das Braunschweiger Tor.
Was machten die Fürther nach dem Wechsel? Die Franken waren weiter bemüht, wieder ins Spiel zurückzufinden. Doch spielerisch boten sie einfach zu wenig und zeigten sich vor allem im Strafraum der Eintracht ohne jegliche Durchschlagskraft. Die Braunschweiger wollten hingegen weiter erhöhen. Elf Minuten vor dem Ende sorgte der eingewechselte Kumbela für den völlig verdienten Endstand.
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