Kiel
2. Liga

Aufsteiger Kiel besiegt Greuther Fürth: SpVgg punktlos Tabellenschlusslicht

Der Fehlstart ist perfekt. Beim Aufsteiger in Kiel verliert Fürth auch Partie Nummer drei. Trainer Radoki bemängelt vieles.
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Marvin Ducksch von Holstein Kiel (oben) und Marco Caligiuri von der SpVgg Greuther Fürth kämpfen in unkonventioneller Spielhaltung um den Ball. Foto: Carsten Rehder/dpa
Marvin Ducksch von Holstein Kiel (oben) und Marco Caligiuri von der SpVgg Greuther Fürth kämpfen in unkonventioneller Spielhaltung um den Ball. Foto: Carsten Rehder/dpa
Drittes Spiel, dritte Niederlage - die SpVgg Greuther Fürth befindet sich bereits früh in der Saison in einer kniffligen Situation. Am Sonntag unterlagen die Mittelfranken in der 2. Fußball-Bundesliga beim Aufsteiger Holstein Kiel mit 1:3 (1:2).

"Wir sind sehr enttäuscht vom Ergebnis und von der Spielweise, die wir ab der 20. Minute an den Tag gelegt haben", sagte Trainer Janos Radoki. "In den entscheidenden Situationen waren wir nur zweiter Sieger. Kiel hat verdient gewonnen und so verteidigt, wie man in der 2. Liga verteidigen muss."

Vor 8535 Zuschauern im Holstein-Stadion erzielten Marvin Ducksch (25. Minute), Dominik Schmidt (32.) und Dominick Drexler (76.) mit einem Foulelfmeter die Tore für die Schleswig-Holsteiner. Die Gäste waren durch Jürgen Gjasula in der 12. Spielminute in Führung gegangen.

Beide Teams nutzten den Schwung aus der ersten DFB-Pokalrunde und begannen offensiv. Den besseren Auftakt erwischten die Franken. Nach einem Eckball nutzte Mittelfeldspieler Gjasula eine unübersichtliche Situation und schob den Ball über die Linie. Die Gastgeber reagierten unbeeindruckt, erhöhten das Tempo und glichen durch Ducksch aus.

Erneut per Kopf fiel Kiels Führung. Nach einer Ecke wuchtete Innenverteidiger Schmidt den Ball aus Nahdistanz ins Netz. Den ersten Kieler Saisonsieg machte Drexler vom Elfmeterpunkt aus perfekt.

"Vorne hat uns in der zweiten Halbzeit das Durchsetzungsvermögen gefehlt. Aber es bringt nichts, jetzt den Kopf hängen zu lassen", sagte Torschütze Gjasula. Schon am Freitag kommt der FC Ingolstadt, der ebenfalls mit null Punkten und 2:6 Toren gestartet ist, zum Spiel der Enttäuschten nach Fürth.
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