Fürth
SpVgg Greuther Fürth

Dursun mit Doppelpack: Greuther Fürth schießt Tabellenführer Hannover 96 ab

Jubel beim Kleeblatt: Dank einer hocheffektiver Offensive schlägt Greuther Fürth den bisherigen Tabellenführer Hannover 96 deutlich.
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Da kommt Freude auf beim Kleeblatt: Die SpVgg Greuther Fürth schlägt Hannover am Freitagabend deutlich. Neuzugang Johannes van den Bergh (2.v.l., SpVgg Greuther Fürth) jubelt über das 3:0 für Fürth durch Serdar Dursun (15, SpVgg Greuther Fürth ), der in der Jubeltraube im Hintergund beglückwünscht wird. Fotos: Hans-Martin Issler/dpa
Da kommt Freude auf beim Kleeblatt: Die SpVgg Greuther Fürth schlägt Hannover am Freitagabend deutlich. Neuzugang Johannes van den Bergh (2.v.l., SpVgg Greuther Fürth) jubelt über das 3:0 für Fürth durch Serdar Dursun (15, SpVgg Greuther Fürth ), der in der Jubeltraube im Hintergund beglückwünscht wird. Fotos: Hans-Martin Issler/dpa
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Mit ihrem höchsten Saisonsieg hat die SpVgg Greuther Fürth ihre schwarze Serie gegen Hannover 96 beendet.

Nach zuletzt sechs Pflichtspielniederlagen der Franken gegen die Niedersachsen gewann die Mannschaft von Trainer Janos Radoki am Freitagabend mit 4:1 (2:0) und setzte sich von den hinteren Tabellenrängen ab. Mit einem Doppelpack Serdar Dursun (16. Minute/64.), Marcel Franke (21.) und Veton Berisha (67.) stürzten Hannover 96 nach acht ungeschlagenen Partien vor 8465 Zuschauern von der Tabellenspitze. Der frühere Fürther Edgar Prib (87.) erzielte nur noch den Ehrentreffer. Die Fürther holten sich indes Selbstvertrauen für das DFB-Pokal-Achtelfinale am Dienstag gegen Borussia Mönchengladbach.

Ich bin über jeden Sieg überglücklich, heute umso mehr, weil wir auch ein sehr gutes Spiel gemacht haben", meinte Radoki im TV-Sender Sky zufrieden. "Im Gegensatz zum Spiel gegen 1860 waren wir diesmal auch sehr effektiv." Dursun war ebenfalls einfach "glücklich" nach seinem Doppelpack. "Diese drei Punkte waren wichtig für uns", stellte der Stürmer klar.


Van den Bergh darf von Beginn ran

Radoki schenkte dem vom FC Getafe geholten Neuzugang Johannes van den Bergh auf der linken Abwehrseite gleich das Vertrauen. Der frühere Herthaner ersetzte Stephen Sama nach seiner gelb-roten Karte. Im Angriff durfte Berisha für Sebastian Freis ran.

Nach dem unglücklichen 1:2 zum Rückrundenauftakt gegen 1860 München solle seine Mannschaft "mit Mut in das Spiel" gehen, hatte Radoki gefordert. Und sein Team befolgte die Marschroute. Solch einen Traumstart hätte aber wohl selbst der Coach nicht erwartet.

Auf der linken Seite konnte Berisha mit dem Kopf für Dursun vorlegen, der mit dem Rücken zum Tor den früheren Fürther Prib erfolgreich abblockte und mit einem sehenswerten Seitfallzieher zur verdienten Führung traf. Gerade einmal fünf Minuten später ließ sich die Defensive der Gäste bei einem Freistoß von Robert Zulj übertölpeln, Franke lenkte den Ball ins gegnerische Tor ab.


Gnadenlos effektive Fürther

Die Fürther erwiesen sich in der Offensive als gnadenlos effektiv und überzeugten in den ersten 45 Minuten auch mit einer konsequenten Defensivleistung. Der mit 32 Treffern beste Angriff der Liga aus Hannover fand keine Mittel gegen die dicht gestaffelten Hausherren.

In der zweiten Hälfte knüpften die Fürther an ihre konzentrierte Vorstellung an. Ein vermeintliches Abseits von Artur Sobiech (47.) bewahrte die Fürther vor dem Anschluss, ehe sie selbst wieder Gas gaben. Dursun und Berisha stellten den verdienten Dreier gegen Niedersachsen sicher, die es offensiv höchstens bis zum Strafraum schafften und kaum noch Gefahr erzeugen konnten. "Das war ein katastrophales Spiel von uns", schimpfte Felix Klaus, der früher auch für die Fürther aktiv gewesen war.
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