Langenzenn
Unfall

Langenzenn: Zug erfasst Schulbus am Heck - drei Kinder verletzt

Kurz bevor ein Schulbus einen Bahnübergang bei Langenzenn im Kreis Fürth überquert hatte, erfasste ihn ein Zug. Drei Kinder wurden verletzt.
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Ein beschädigter Schulbus steht am 15.09.2017 neben einer Bahnlinie bei Langenzenn im Landkreis Fürth (Bayern). Beim Zusammenstoß zwischen dem Schulbus und einem Zug sind drei Schulkinder verletzt worden. Der Kleinbus mit sieben Schulkindern und einem 70-jährigen Fahrer an Bord war am Morgen von Laubendorf nach Lohe unterwegs, als er an einem unbeschrankten Bahnübergang mit einem Zug kollidierte. Foto: Daniel Karmann/dpa
Ein beschädigter Schulbus steht am 15.09.2017 neben einer Bahnlinie bei Langenzenn im Landkreis Fürth (Bayern). Beim Zusammenstoß zwischen dem Schulbus und einem Zug sind drei Schulkinder verletzt worden. Der Kleinbus mit sieben Schulkindern und einem 70-jährigen Fahrer an Bord war am Morgen von Laubendorf nach Lohe unterwegs, als er an einem unbeschrankten Bahnübergang mit einem Zug kollidierte. Foto: Daniel Karmann/dpa
Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Schulbus und einem Zug bei Langenzenn (Landkreis Fürth) sind am Freitagmorgen drei Schulkinder verletzt worden. Sie seien ins Krankenhaus gebracht worden, teil die Polizei mit.

Laut der Verkehrspolizei Fürth fuhr der Kleinbus, besetzt mit sieben Kindern im Alter zwischen acht und zehn Jahren, die Wilhermsdorfer Straße in Laubendorf Richtung Lohe. Bei der Überquerung des unbeschrankten Bahnübergangs kollidierte der Bus mit einem Regionalzug, der von Markt Erlbach in Richtung Nürnberg unterwegs war. Laut Informationen des Bayerischen Rundfunks hatte der Zug den Kleinbus am Heck erwischt und um die eigene Achse geschleudert.

Der Rettungsdienst transportierte drei Kinder vorsorglich in ein Krankenhaus. Sie hätten unter anderem Prellungen und Schürfwunden davongetragen. Sowohl der Busfahrer (70) als auch der Zugführer und die Fahrgäste des Zuges blieben unverletzt. Auch die vier anderen Kinder des Schulbusses erlitten keine Verletzungen.

Am Schulbus entstand Sachschaden in Höhe von ca. 12.000 Euro, der Zug ist nur marginal beschädigt. Die Deutsche Bahn schickte einen Notfallmanager an die Unfallstelle.

Die Wilhermsdorfer Straße war zum Zwecke der Unfallaufnahme mehrere Stunden gesperrt. Die örtliche Freiwillige Feuerwehr unterstützte die Polizei bei Absperr- und Umleitungsmaßnahmen. Die Fahrgäste des Regionalzuges wurden von der Deutschen Bahn mit einem Omnibus weitertransportiert.
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