Anbau

Deutlicher Rückgang: Immer weniger Baumobstanbau in Bayern

Äpfel, Kirschen und Birnen werden in Bayern unter anderem als Baumobst angebaut. Dabei gab es im Vergleich zur letzten Erhebung einen deutlichen Rückgang.
Äpfel, Kirschen und Pflaumen, aber auch Mirabellen, Renekloden und Birnen: Auf 2824 Hektar wird heuer in Bayern Baumobst angebaut. Im Vergleich zur letzten Erhebung bedeutet das einen Rückgang um 16 Prozent. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
 
von DPA
Äpfel, Kirschen und Pflaumen, aber auch Mirabellen, Renekloden und Birnen: Auf 2824 Hektar wird heuer in Bayern Baumobst angebaut.

Wie das Statistische Landesamt in Fürth am Dienstag weiter mitteilte, bedeutet das im Vergleich zur letzten Erhebung von 2012 einen Rückgang um 16 Prozent. Die 957 Betriebe bewirtschaften damit durchschnittlich jeweils 3 Hektar - gegenüber 2,4 Hektar vor 5 Jahren.

Spitzenreiter bei Baumobstanbau ist Unterfranken mit 864 Hektar, gefolgt von Schwaben (766 Hektar) und Oberfranken (622 Hektar). Knapp 43 Prozent der gesamten Obstanbaufläche wird für den Anbau von Äpfeln verwendet, die beliebtesten Sorten sind dabei Elstar und Jonagold.

In der Statistik werden nur Betriebe mit einer Mindestanbaufläche von 0,5 Hektar erfasst. 12,9 Prozent der Betriebe bewirtschaften ihre Baumobstflächen (513 Hektar) nach ökologischen Kriterien.

Bei den Äpfeln wird rund ein Viertel der gesamten Anbaufläche ökologisch bewirtschaftet.
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