Frankenderby

Böller, Bengalos und vereinzelte Festnahmen: das 263. Frankenderby aus Sicht der Polizei

Das 263. Frankenderby in Fürth verlief aus polizeilicher Sicht friedlich. Es kam nur vereinzelt zu Zwischenfällen. Es gab sechs Festnahmen.
Das Frankenderby verlief aus polizeilicher Sicht relativ ruhig. Symbolfoto: dpa
 
13.550 Fußballfans haben laut Polizeipräsidium Mittelfranken das 263. Derby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg im Sportpark Ronhof verfolgt. Dank des umsichtigen Verhaltens aller Beteiligten verlief das Frankenderby friedlich, teilte die Polizei in einer ersten Bilanz mit.
Die im Vorfeld getroffenen präventiven Maßnahmen mit Bereichsbetretungsverboten und Meldeauflagen für erkannte gewaltbereite Fans hätten Wirkung gezeigt. Die Auflagen waren von den betroffenen Personen eingehalten worden.

Darüber hinaus habe sich die Einsatzstrategie der Polizei, die auf eine konsequente Fantrennung setzte erneut bewährt. Ein direktes Aufeinandertreffen der rivalisierenden Fangruppen konnte von den eingesetzten Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Mittelfranken mit Unterstützungskräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei verhindert werden.


Böller und Bengalos

Auf dem Marsch zum Stadion sollen aus den Reihen einer Fürther Fangruppe vereinzelt Böller und Bengalo-Fackeln in der Stadelner Hauptstraße/An der Waldlust gezündet worden sein. Und auch im Fanblock der Gäste aus Nürnberg wurde ein Bengalo kurz vor Spielende abgebrannt. Verletzt wurde dabei niemand.

Während des gesamten Einsatzverlaufes kam es nach bisherigen Erkenntnissen zu sechs vorläufigen Festnahmen und Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung gegen Polizeibeamte, Verstoß gegen das Vermummungsverbot, Körperverletzung und dem Abrennen von Pyrotechnik.
Der Zugang zu den Wahllokalen in der Pestalozzistraße und der Carlo-Schmid-Straße war durch das Frankenderby nicht gestört und zu jeder Zeit möglich. Hier kam es zu keinerlei Störungen.

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