Dialekt

Waltraud & Mariechen - Fürther Kaberettisten erhalten Dialektpreis 2017

Zum ersten Mal verlieh Bayern den Dialektpreis - den Sonderpreis erhielten Volker Heißmann und Martin Rassau alias Waltraud & Mariechen von Markus Söder.
"Waltraud und Mariechen" sind die bekanntesten Figuren von Martin Rassau und Volker Heißmann. Foto: Archiv
 
von DPA


Die beiden Fürther Volker Heißmann und Martin Rassau alias Waltraud & Mariechen werden für ihre fränkische Mundart gewürdigt: Sie erhalten den Bayerischen Dialektpreis in der Kategorie Sonderpreis von dem aus Franken stammenden Staatsminister Markus Söder (CSU), wie das Finanzministerium am Montag mitteilte.

Der Sonderpreis von Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) ging an den Liedermacher Willy Michl. Insgesamt wurden zehn Filmemacher, Musiker und Komödianten für "Besondere Verdienste in Dialektpflege und Dialektologie" ausgezeichnet. Die Ehrung ist mit je 1000 Euro dotiert.

Die Preisträger kommen aus allen Regionen Bayerns und vertreten damit unterschiedliche bayerische Mundarten. Vorgeschlagen wurden sie von den Bezirksheimatpflegern. Aus Oberbayern wurde etwa die Drehbuchautorin Karin Michalke ("Beste Zeit") geehrt, aus Mittelfranken der Schriftsteller Fitzgerald Kusz.



"Dialekt ist ein Stück Heimat und gelebte Kultur", sagte Spaenle laut Mitteilung. Die Preisträger trügen durch ihr Schaffen und ihre Projekte dazu bei, dass Dialekt aktiv gepflegt werde. Das bereichere die Kulturlandschaft nachhaltig.

Söder sagte, der heimische Dialekt sei die Heimatsprache. "Sie gibt das vertraute Gefühl der Verbundenheit und Zusammengehörigkeit. Die Preisträger tragen dazu bei, die regionale Vielfalt der heimischen Dialekte zu pflegen und für die kommenden Generationen zu erhalten."
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