Nürnberg
Warnung

Starkregen und Überschwemmungen in Franken - Wetterdienst warnt

Über Ober- und Mittelfranken toben heftige Unwetter. In der Nacht auf Donnerstag ist es in Teilen Frankens bereits zu Überschwemmungen gekommen.
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20 bis 30 Liter prasseln aktuell auf jeden Quadratmeter in der Region ein. Foto: Christina Storz / dpa
20 bis 30 Liter prasseln aktuell auf jeden Quadratmeter in der Region ein. Foto: Christina Storz / dpa
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Unwetterwarnung für Ober- und Mittelfranken heraus gegeben:
Gewittriger Starkregen, mit zwischen 20 und 30 Litern pro Quadratmeter prasseln auf die Region nieder.

In weiten Teilen Frankens besteht außerdem eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter. In allen Städten und Landkreisen besteht am Abend die Gefahr des Auftretens von starken Gewittern der Stufe 2 von 4.

Die Landkreise Bayreuth, Erlangen-Höchstadt, Nürnberg, Fürth, Schwabach und Roth sind von den Regenfällen betroffen. Laut Stefan Ochs hält dieses Wetter den ganzen Tag über an und bleibt der Region auch am Wochenende ein Begleiter.
Bereits gestern ist es im Landkreis Coburg in Folge von starken Regenfällen zu einem schweren Unfall auf der A73 gekommen. In den kommenden Stunden bleibt es stark bewölkt und starke Böen fegen über Franken.

Starker Regen hat in der Nacht zum Donnerstag in Franken zu leichten Überschwemmungen an den Flüssen Regnitz, Altmühl und Wörnitz geführt. Hier seien die Pegelstände gestiegen und lokal sei die erste von vier Meldestufen überschritten worden, teilte der Hochwassernachrichtendienst des Landesamtes für Umwelt mit. Wegen möglicher starker Regenfälle seien Sturzfluten nicht auszuschließen. Vom Allgäu bis nach Mittelfranken seien in sechs bis zwölf Stunden zum Teil zwischen 30 und 60 Liter pro Quadratmeter gefallen.

Die erste Meldestufe wurde im Regnitz-Einzugsgebiet an der Fränkischen Rezat und der Zenn überschritten. Hier könne auch die zweite Meldestufe noch erreicht werden. Überschreitungen der ersten Meldestufe seien noch an Rednitz, Regnitz und Schwabach sowie an Aisch und Altmühl möglich. Am Pegel Harburg der Wörnitz könne auch die Meldestufe zwei erreicht werden.
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