Fürther Hotel-Pyramide

Millionen-Nachzahlung: Pächter der Fürther Hotelpyramide melden Eigeninsolvenz an

Nach herber Niederlage vor Gericht haben die Pächter der Fürther Hotel-Pyramide Insolvenz angemeldet - eine Zahlung von 2,5 Millionen Euro steht im Raum.
Nach herber Niederlage vor Gericht haben die Pächter der Fürther Hotelpyramide Insolvenz angemeldet - eine Zahlung von 2,5 Millionen Euro stand im Raum. Foto: Hotel-Pyramide
 
von DPA
Die bisherigen Pächter der markanten Hotelpyramide in Fürth haben Insolvenz angemeldet. Es ist dieFolge eines Gerichtsurteils: Anfang Juni hatte das Landgericht Nürnberg-Fürth das Betreiber-Ehepaar zur Zahlung von Pachtrückständen nebst Zinsen in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro an die Eigentümer des Gebäudes verurteilt.

Nun sei vorsorglich Eigeninsolvenz zur Sicherung des Vermögens der in Liquidation befindlichen Betreibergesellschaft angemeldet worden, sagte Petra Erras der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Erras hatte das Hotel mit ihrem Mann mehr als 20 Jahre lang betrieben und wegen angeblicher Baumängel 2016 überraschend geschlossen.

"Nachdem eine Einigung mit den Eigentümern trotz erneuter Verhandlungen und größter Anstrengungen nicht möglich war, haben wir als ordentliche Kaufleute nun jedoch keine andere Wahl, als vorsichtshalber Eigeninsolvenz anzumelden", erläuterte Erras. Ein Justizsprecher bestätigte den Insolvenzantrag. Das Amtsgericht habe zunächst einen Gutachter bestellt. Danach werde entschieden, ob das Insolvenzverfahren eröffnet werde. 
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