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2. Bundesliga

Greuther Fürth trennt sich in der Liga 0:0 von Aue

Drei Tage nach dem Pokal-Aus gegen Borussia Mönchengladbach verbucht die SpVgg Greuther Fürth in der 2. Fußball-Bundesliga wieder einen Teilerfolg.
Fürths Marco Caligiuri (oben) stürzt im Zweikampf über Aues Pascal Köpke. Foto: Thomas Eisenhuth/dpa
 
von DPA
Die SpVgg Greuther Fürth hat nach dem Aus im Pokal in der 2. Fußball-Bundesliga einen Auswärtspunkt eingefahren. Das Team von Janos Radoki trennte sich am Freitag von Erzgebirge Aue 0:0. Eine Woche nach dem furiosen 4:1 gegen das Spitzenteam Hannover 96 und drei Tage nach dem 0:2 im Pokal gegen Gladbach fehlte es den Franken an Durchschlagskraft.

"Es war eher ein Kampfspiel als ein fußballerischer Leckerbissen", sagte Gäste-Spieler Marcel Franke. "Wir haben uns gewehrt, aber wir fahren nicht 100-prozentig zufrieden nach Hause."

In der Tabelle belegen die Fürther den elften Tabellenplatz. Durch das Remis vor 6500 Zuschauern halten sie den Abstand von acht Punkten auf einen direkten Abstiegsrang. Dort kämpft Aue weiter um den Klassenverbleib. Die Fürther bleiben aber auswärtsschwach: Nur eines der vergangenen sieben Auswärtsspiele wurde gewonnen.

Nach dem kräftezehrenden Pokal-Match waren die Fürther wie auch die abstiegsbedrohten Sachsen besonders auf Absicherung bedacht. In der Offensive fehlte es beiden Mannschaften an Präzision und Zielstrebigkeit.

Von Treffsicherheit wie beim 4:1 vor einer Woche gegen Aufstiegskandidaten Hannover 96 war bei den Franken in diesem Auswärtsspiel keine Spur. Ein Schuss von Sebastian Freis kurz vor der Pause (41.) wurde abgefälscht und ging dann am Aue-Tor vorbei.

Insgesamt verstärkten beide Teams nach dem Seitenwechsel ihre Offensivbemühungen. Bei den Gästen um den ungarischen Nationalspieler Adam Pinter, der gegen die Borussia im Pokal früh vom Platz geflogen war, machte sich allerdings die Doppelbelastung dieser Englischen Woche sichtlich bemerkbar.

Aue wollte am Ende mehr. Fürths Torhüter Balazs Megyeri rettete aber so gerade noch gegen Dimitrij Nazarov (84.). In der Schlussphase hatten beide Teams kein Schussglück mehr.
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