SpVgg Greuther Fürth

Greuther Fürth schlägt VfB Stuttgart und entwickelt sich zum Topteam

Nach dem Sieg gegen den VfB Stuttgart gehen die Fürther mit einem Hochgefühl in die Länderspielpause. Die Erfolgsserie kommt nicht von ungefähr.
Die Fürther Johannes van den Bergh (l) und Niko Gießelmann jubeln über den Sieg ihrer Mannschaft. Foto: Daniel Karmann/dpa
 
von DPA
Die Klettertour der SpVgg Greuther Fürth im neuen Jahr macht Lust auf mehr. Nach dem umjubelten 1:0-Heimsieg gegen Spitzenreiter VfB Stuttgart soll die laufende Serie von sieben ungeschlagenen Partien in der 2. Fußball-Bundesliga nach der anstehenden Verschnaufpause nahtlos fortgesetzt werden. "Wenn wir nach der Länderspielpause so weitermachen, dann können wir noch viele Punkte holen", sagte Veton Berisha, der am Samstag als Torschütze neben Torhüter Balasz Megyeri der Fürther Matchwinner gewesen war.

Die Rückrunden-Tabelle weist die Mittelfranken mit 15 Punkten auf Platz drei als ein Spitzenteam der Liga aus. Nur Union Berlin und die gerade bezwungenen Stuttgarter schnitten noch besser ab. Platz sechs im Gesamtklassement muss keineswegs das Ende sein. "Nach den Siegen gegen Hannover und Stuttgart wissen wir, dass wir auch gegen die Spitzenteams der Liga gewinnen können. Das stärkt selbstverständlich den Glauben an uns", sagte Torhüter Megyeri.

Vor 12.660 Zuschauern waren die Gastgeber zu Beginn das deutlich bessere Team und gingen dank eines starken Abschlusses von Berisha in Führung. In der ersten Stunde hätten die Fürther nachlegen können, aber Berisha und Serdar Dursun scheiterten knapp. Stuttgart drängte später auf den Ausgleich. "Ab der 70. Minute war es ein Powerplay", sagte Fürths Trainer Janos Radoki nach dem "Abnutzungskampf". Die beste Chance der Gäste vereitelte Megyeri, der einen Schuss von Kapitän Christian Gentner per Reflex über die Latte lenkte.

"Wenn du einen Teamspirit hast, hast du auch das Glück, wenn du es brauchst", sagte der ungarische Torwart nach dem vierten Heimsieg am Stück. "Wir haben mit Mann und Maus die Führung verteidigt", sagte Marco Caligiuri: "Wir haben ein Selbstbewusstsein entwickelt. Wir wissen aber auch, dass wir dafür hart gearbeitet haben."

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