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Fürth: Brand in denkmalgeschütztem Wohnhaus

Am Freitagabend wurde die Feuerwehr in Fürth zu einem Feuer in der Schwabacher Straße gerufen: In der "Pechhüttn" ist ein Brand ausgebrochen.
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Am Freitagabend wurde die Feuerwehr in Fürth zu einem Feuer in der Schwachbacher Straße gerufen: In der "Pechhüttn" ist ein Brand ausgebrochen. Foto: NEWS5 / Schmelzer
Am Freitagabend wurde die Feuerwehr in Fürth zu einem Feuer in der Schwachbacher Straße gerufen: In der "Pechhüttn" ist ein Brand ausgebrochen. Foto: NEWS5 / Schmelzer
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Am Freitagabend (30.06.2017) kam es laut Polizei in einem Abrissgebäude in der Fürther Innenstadt zu einem Brand. Die Kriminalpolizei Fürth bittet um Zeugenhinweise.

Gegen 18.00 Uhr meldete eine Anwohnerin Rauch aus dem leerstehenden Gebäudekomplex in der Schwabacher Straße, Ecke Karolinenstraße. Eine Streifenbesatzung konnte kurz darauf feststellen, dass in dem Abrissgebäude ein Feuer ausgebrochen war.

Einsatzkräfte der Feuerwehr brachten den Brand innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle und löschten die Flammen ab. Personen kamen nicht zu Schaden. Der entstandene Sachschaden bewegt sich nach erster Einschätzung der Polizei im unteren fünfstelligen Bereich.

Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Fürth hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Bislang gibt es für die Brandermittler keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung. Der Polizei liegen jedoch Zeugenangaben vor, nach denen am frühen Freitagnachmittag Personen im Bereich des Anwesens wahrgenommen wurden.

Zeugen, die ebenfalls entsprechende Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken in Verbindung zu setzen. Die Rufnummer des Hinweistelefons lautet 0911 2112-3333.


Erst im letzten Jahr hatte das Anwesen für Aufsehen gesorgt, als im Dachgeschoss des leerstehenden Wohngebäudes eine männliche Leiche gefunden wurde.Eine Obduktion ergab, dass der Mann Opfer eines Gewaltverbrechen geworden ist.

Nach einem ersten Ermittlungserfolg wenige Woche nach der Tat, wurde schließlich im Dezember 2016 ein zweiter Tatverdächtiger festgenommen.

Im Februar 2017 kam es zumProzess gegen die beiden Männer. Ein 30-Jähriger wurde zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt.
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