Fürth
Kindeswohl

Bayerische Jugendämter stellen Tausende Fälle von Kindeswohlgefährdung fest

In 2000 Fällen sind Kinder in Bayern akut gefährdet, in 8000 Fällen latent gefährdet oder hilfebedürftig. Dies zeigte eine Statistik am Montag in Fürth.
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In Bayern sind rund 2000 Kinder akut gefährdet. Desweiteren gibt es etwa 8000 Fälle, in denen Kinder latent gefährdet oder hilfebedürftig sind. Dies teilte das Landesamt für Statistik am Montag (3. Juli) in Fürth mit. Symbolfoto: Nicolas Armer/ dpa
In Bayern sind rund 2000 Kinder akut gefährdet. Desweiteren gibt es etwa 8000 Fälle, in denen Kinder latent gefährdet oder hilfebedürftig sind. Dies teilte das Landesamt für Statistik am Montag (3. Juli) in Fürth mit. Symbolfoto: Nicolas Armer/ dpa
Die bayerischen Jugendämter haben im vergangenen Jahr in 14.755 Fällen überprüft, ob das Wohl von Kindern oder Jugendlichen in Gefahr war. In 2.198 Fällen dieser Gefährdungseinschätzungen lag tatsächlich eine akute Kindeswohlgefährdung vor, in 2.783 eine latente, bei 5.386 weiteren Einschätzungen wurde zwar keine Kindeswohlgefährdung festgestellt, aber ein Hilfebedarf, wie das Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung am Montag (3. Juli) in Fürth mitteilte. In 4.388 Fällen wurden weder Kindeswohlgefährdung noch Hilfebedarf festgestellt.


Zahlen sind zurück gegangen



Eine Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn das körperliche, geistige und seelische Wohl eines Kindes durch das Tun oder Unterlassen der Eltern oder Dritter deutlich beeinträchtigt wird. Die Zahlen aus dem Jahr 2016 liegen alle unter denen des Vorjahres. Im Jahr 2015 wurden in ganz Bayern noch 15.334 Gefährdungseinschätzungen gemeldet. In 2.668 Fällen lag damals eine akute sowie in 3.073 Fällen eine latente Kindeswohlgefährdung vor, in 5.235 Fällen sei ein Hilfebedarf ermittelt worden.
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