Ebermannstadt
Finanzplan

Verwaltungsgemeinschaft billigt Etat

Der Haushaltsplan der Verwaltungsgemeinschaft hat ein Volumen von 1,22 Millionen Euro. Das Gremium billigte den Etat einstimmig.
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Für die  Nutzung des Rathauses muss die Verwaltungsgemeinschaft Ebermannstadt Miete bezahlen.  Josef Hofbauer
Für die Nutzung des Rathauses muss die Verwaltungsgemeinschaft Ebermannstadt Miete bezahlen. Josef Hofbauer
Ebermannstadt Einstimmig haben die Mitglieder der Verwaltungsgemeinschaft Ebermannstadt den Haushaltsplan verabschiedet. Das Zahlenwerk, das Kämmerer Wolfgang Krippel vorstellte hat ein Volumen von 1,304 Millionen Euro und liegt damit in der Größenordnung des Haushaltsplanes 2017.
Ausführlich begründete Kämmerer Krippel, warum der Etat seit 2015 von 856 677 Euro auf mittlerweile 1,22 Millionen angestiegen ist. Bereits 2016 wurde das Bauamt, die Kassenverwaltung und der Städteplaner anteilsmäßig über die Verwaltungsgemeinschaft finanziert. Heuer schlagen diese Kosten in vollem Umfang über zwölf Monate zu Buche. Hinzu kommen die anteilsmäßigen Kosten für den Controller.
Im kommenden Jahr, so Krippel, sinke der Etat geringfügig um 3300 Euro, was einer Altersteilzeit-Stelle geschuldet sei. Dafür sei 2019 mit einem weiteren Anstieg der Personalkosten zu rechnen, der die Altersteilzeit-Stelle wieder besetzt werden müsse, während sich der Stelleninhaber in der passiven Phase der Altersteilzeit befinde.
Zu einer Kostenmehrung führe auch die Übernahme der Reinigungskräfte für die Schule, erklärte Krippel. Allerdings handle es sich dabei um keine Zusatzausgabe, denn bisher wurden diese Mitarbeiter über den Schulverband finanziert. Würde die Verwaltungsgemeinschaft an dieser Abrechnungspraxis festhalten, müsste die Kommune Umsatzsteuer bezahlen. Bei der Neuregelung spare sich die Verwaltungsgemeinschaft diese Mehrausgaben.
Eventuelle Höhergruppierungen von Bediensteten seien in der Finanzplanung ebenfalls bereits berücksichtigt. Allerdings müssten sie - falls notwendig - von den Mitgliedern des Gremiums ausdrücklich beschlossen werden .
Die Verwaltungsumlage wird auf die 8087 Einwohner beider Ortschaften verteilt. Ebermannstadt bezahlt für 6853 Einwohner (85 Prozent) des Betrages, der sich auf 1,105 183 Euro summiert. Unterleinleiter muss einen Betrag von 194 007 Euro leisten. Berücksichtigt ist dabei bereits eine Prämie von 5000 Euro, die Ebermannstadt der Mitgliedskommune per Stadtratsbeschluss alljährlich zubilligt. Der Freistaat unterstützt die Verwaltungsgemeinschaft mit einer Finanzzuweisung von 17.85 Euro pro Einwohner. Dies ergibt einen Betrag von 144 352,95 Euro.
Die Rücklagen der Verwaltungsgemeinschaft betragen zum Jahresende voraussichtlich 108 000 Euro. Davon könnten die Investitionen für eine neue EDV problemlos finanziert werden, versicherte Krippel. Allerdings soll zuvor eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt werden, ob Leasing oder Neukauf die wirtschaftlichere Variante darstellt.
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