Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Freizeit

Unterwegs auf Pedersen-Räder

Liebhaber der Pedersen-Fahrräder aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Spanien tourten durch Oberfranken.
Prächtig gelaunte  Teilnehmer der Fahrt.Fotos: Mathias Erlwein
 
von MATHIAS ERLWEIN
Es war ein ungewohnter Anblick: Eine 50-köpfige Gruppe mit fast schon komisch anmutenden Fahrrädern radelte am Wochenende quer durch den Landkreis. "So etwas habe ich ja noch nie gesehen", waren die Reaktionen von Passanten, die
der Radlergruppe interessiert hinterherblickten. Es handelte sich um "Pedersen-Räder". Die skurril wirkenden Fahrradrahmen wurden um 1893 von dem Dänen Michael Pedersen in England entwickelt.

Der Erfinder war mit dem Fahrkomfort der damaligen Fahrräder nicht zufrieden und konstruierte einen Gitterrohrrahmen, in dem der geflochtene Sattel wie in eine Hängematte beim Fahren hin und her schwingt. Zu einem ersten Nordbayern- Treffen dieser Genussradler kam es 1993 anlässlich des 100. Geburtstags dieses Spezialkonstruktion. Es wurde von Erlanger Thomas Leißle initiiert und fand in Ebermannstadt statt.


2500 Euro teuer

Zum 25. Jahrestreffen wählte er wieder eine Tour durch den Landkreis aus. Die Liebhaber der Pedersen-Fahrräder aus
Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Spanien starteten am Freitag ihre Wochenend-Tour in Buttenheim vom Levi-Strauss-Museum zur "Blauen Maus" nach Neuses. Die Strecke am Samstag führte nach Forchheim und dann ins
Wiesental.

Am Sonntag ging es weiter in den Bamberger Landkreis über Litzelsdorf und Schloss Seehof mit dem Abschluss in der Domstadt Bamberg. Pedersen-Fahrräder werden auch heute noch von verschiedenen Herstellern gebaut und über den qualifizierten Fachhandel vertrieben.

So um die 2500 Euro muss man für das Vergnügen auf dem schwingenden Sattel hinblättern. Dafür ist das Fahrrad mit allen modernen Komponenten ausgestattet und bringt etwa zwölf Kilo auf die Waage. "Man fährt aufrecht und sehr bequem, für
Leute mit Rückenproblemen ist diese Art des Radfahrens besonders geeignet",
so Leißle.
Newsletter kostenlos abonnieren


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.