Hallerndorf
Betreuung

Trailsdorfer Kindertagesstätte hat ausgedient

Der Gemeinderat beschließt, in Trailsdorf eine neue Kindertagesstätte zu bauen. Was mit dem alten Gebäude geschieht, ist unklar.
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Die alte Kindertagesstätte in Trailsdorf  Foto: Sylvia Hubele
Die alte Kindertagesstätte in Trailsdorf Foto: Sylvia Hubele
Einig waren sich die Hallerndorfer Gemeinderäte, als es jetzt um die Kindertagesstätte in Trailsdorf ging: Sie votierten alle für einen Neubau. Matthias Erlwein (JAB) plädierte zwar dafür, dass zu einem Neubau auch ein Konzept für die weitere Nutzung des Gebäudes gehört, doch Stephan Beck (WG Willersdorf-Haid) wies darauf hin, dass diese Entscheidung auch später getroffen werden könne.

Die neue Kindertagesstätte soll auf einem Grundstück errichtet werden, das sich in unmittelbarer Nähe der jetzigen Einrichtung befindet. Das darauf stehende Haus wird abgerissen. Das Gemeindehaus in Pautzfeld soll mit einer Hauptküche im Erdgeschoss und einer kleinen Küchenzeile im Obergeschoss ausgestattet werden.
Den Auftrag für diese Küchen bekam das Möbelhaus Neubert, das hierfür mit 11 750 Euro das günstigste Angebot unterbreitet hatte. Da sich die Küche in einem öffentlichen Gebäude befindet, muss sie mit einem professionellen Geschirrspüler ausgestattet werden. Die Firma Elektro Kolb aus Pautzfeld sei bereit, auch zum günstigeren Angebot zu liefern, bestätigten beide Gemeinderäte aus Pautzfeld. Die Gemeinderäte votierten einstimmig für das Angebot von Kolb.


Antrag abgelehnt

Über den Antrag zur Auffüllung eines Geländes in Trailsdorf hatten die Hallerndorfer Gemeinderäte bereits Anfang August in ihrer Sitzung gesprochen und sich anschließend alles vor Ort angeschaut.

Der entsprechende Antrag wurde allerdings einstimmig von den Gemeinderäten abgelehnt, da die vorhandene Menge an Aushub dafür sorgen würde, dass die gesamte Fläche anschließend durchschnittlich einen halben Meter höher läge.Allen anderen Bauanträgen stimmten die Gemeinderäte einstimmig zu. Den Antrag auf die Genehmigung zur Sandgewinnung in der Willersdorfer Gemarkung nahmen die Gemeinderäte zwar zur Kenntnis, wollen jedoch vor ihrer endgültigen Entscheidung auf die Beurteilung durch die ebenfalls beteiligten Behörden warten, zu denen unter anderem das Wasserwirtschaftsamt in Kronach gehört.

Bürgermeister Torsten Gunselmann (FWG) wies darauf hin, dass sich das fragliche Grundstück zwar außerhalb des Naturschutzgebietes "Langenbachgrund und Haarweiherkette" befindet, im Falle einer Sandgewinnung jedoch nicht die Transporte die Wege durch die Ortschaft Haid nutzen dürften.
Über den aktuellen Planungsstand hinsichtlich der Schulsanierung berichtete Matthias Michel vom zuständigen Architekturbüro Konopatzki. Die Schule könne entweder in drei einzelnen Bauabschnitten oder komplett saniert werden.

Zwar wäre die Bauzeit bei der Komplettsanierung ein Jahr kürzer, allerdings müsste dafür der Unterricht in Containern oder anderen Räumen stattfinden. Würde die Sanierung in einzelnen Bauabschnitten stattfinden, müsste lediglich ein kleiner Teil der Klassen ausgelagert werden. Angaben zu den genauen Kosten für die Sanierung konnte der Architekt im Detail noch nicht machen, da hierfür erst die Ergebnisse aus den Kanal-, Schadstoff-, und Bodengutachten abgewartet werden müssten.
Gunselmann informierte die Gemeinderäte darüber, dass es ein neues kommunales Investitionsprogramm geben könne: "Ich warte noch auf neueste Infos aus München".
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