Kirchehrenbach

THWler unterstützen die BR-Radltour

Drei Helfer aus dem Landkreis Forchheim waren bei der Tour durch Bayern dabei.
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Mitglieder des THW im Einsatz bei der Radltour Foto: Karoline Kötter
Mitglieder des THW im Einsatz bei der Radltour Foto: Karoline Kötter
Auch in diesem Jahr veranstaltete der Bayerische Rundfunk seine BR-Radltour. Aber nicht nur bei Fans der Tour ist der Termin schon regelmäßig fest eingeplant.
Auch Helfer des THW aus verschiedenen Ortsverbänden in Bayern haben die erste Augustwoche fest in den Kalendern vermerkt, denn seit Beginn an unterstützt das THW in Bayern dieses große sportliche Event. 1100 Radler fuhren die sechs Etappen von Gunzenhausen über Nördlingen, Gersthofen, Landsberg am Lech und Memmingen bis nach Sonthofen.


Über 450 Kilometer

Die Radfahrer waren mit drei Sonderzügen nach Gunzenhausen gereist, um in den folgenden sechs Tagen über 450 Kilometer zurückzulegen, neue Freundschaften zu knüpfen und bei den abendlichen Open-Air-Events gemeinsam zu feiern.

Damit sich bei einer derart große Gruppe immer ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Teilnehmer in den einzelnen Etappenorten fanden und auch das Gepäck jedes Einzelnen von einem Ort zum anderen musste, kam hier die Logistik des THW hinzu.

Etwa 25 Tonnen Gepäck und über 1200 Matratzen wurden von mehreren THW-Fahrzeugen von Etappenziel zu Etappenziel gebracht und in den geplanten Schlafquartieren verteilt. Unter den Helfer des THW waren auch drei THWler aus dem Landkreis Forchheim: Hans-Norbert Fuchs vom Ortsverband Forchheim, Thomas Albert und Karoline Kötter vom Ortsverband Kirchehrenbach halfen beim Gepäck- und Matratzentransport.


Aufmunternde Worte

Aber nicht nur um das Gepäck kümmerte sich das THW: Es wurden drei "Besenfahrzeuge" gestellt, die, zusammen mit dem Rettungsdienst und einem Reisebus, verunglückte oder erschöpfte Radler einsammelten.
Während der Fahrt waren sie nicht nur für den Transport zuständig, sondern hatten auch ein offenes Ort und aufmunternde Worte für die Radfahrer, die enttäuscht in den Besenwagen saßen.
Nach einer Woche quer durch Bayern trennten sich die Wege von Radfahrern, Helfern und THWlern wieder. Eins ist jedoch klar: Der THW hat sich auf hervorragende Weise präsentieren können.
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