Reuth
InFranken-Kick

Zwei Teams, 142 Tore, ein direktes Duell

Beim Spiel des SV Pretzfeld in Reuth treffen die Tormaschinen der A-Klasse 3 aufeinander. Viele Treffer sind quasi vorprogrammiert. Oder kommt es anders?
Artikel einbetten
Wehe, wenn sie losgelassen werden: Volkan Güla (r.,   13 Tore) und Raphael Porzelt (l., 23 Tore) sind neben Michael Streibel (13 Tore) und Dominik Baier (11 Tore) die offensiven Erfolgsgaranten des SV Pretzfeld. Am Sonntag reist der Tabellenführer der A-Klasse 3 zum Spitzenspiel nach Reuth (2.).Sportfoto Zink
Wehe, wenn sie losgelassen werden: Volkan Güla (r., 13 Tore) und Raphael Porzelt (l., 23 Tore) sind neben Michael Streibel (13 Tore) und Dominik Baier (11 Tore) die offensiven Erfolgsgaranten des SV Pretzfeld. Am Sonntag reist der Tabellenführer der A-Klasse 3 zum Spitzenspiel nach Reuth (2.).Sportfoto Zink
Am Sonntag um 14.30 Uhr trifft so etwas wie das Who-is-Who der A-Klasse 3 aufeinander, wenn die SpVgg Reuth (2.) den Spitzenreiter aus Pretzfeld zum InFranken-Kick erwartet. Von den fünf besten Torschützen der Liga treffen vier aufeinander. Rafael Porzelt netzte schon 23 Mal ein, sein Gegenpart bei den Reuthern heißt Marcel Frankenstein, der 19 Tore erzielte. Dazu kommen noch Volkan Güla, der auf seinen Ex-Verein trifft sowie Michael Streibel, die beide für den Gast schon 13 Treffer markierten. Da sollte einiges geboten sein, oder?


A-Klasse 3 ER/PEG

SpVgg Reuth (2.) -SV Pretzfeld (1.)
"Ich gehe nicht davon aus, dass es ein 0:0 wird”, schmunzelt der Reuther Trainer Sinan Tosun, der vor allem aus dem Hinspiel Kraft schöpft, als sich die SpVgg mit 3:1 behauptete. "Da hatten wir eigentlich keine Chance und haben verdient verloren”, erinnert sich SV-Coach Jörg Rösch, der unter der Woche urlaubsbedingt bei seiner Mannschaft fehlte, aber am Spieltag wieder eingreifen wird. "Wir wollen das Spiel auf alle Fälle offener gestalten”, so Rösch über die Zielsetzung. Und womöglich den Lauf, den die Kicker aus dem Kirschendorf aktuell haben, mitnehmen. Pretzfeld verlor in der Saison erst zweimal. Zum Rundenbeginn gegen Reuth und Mitte Oktober gegen die SG Pinzberg/Gosberg, macht in der Summe 36 Punkte und bedeutet die souveräne Tabellenführung. "Deswegen können wir schon relativ entspannt nach Reuth fahren”, schiebt Rösch nach, wissend, dass seine Mannschaft auch nach dem Spiel noch Tabellenführer sein wird, egal wie die Partie endet. Gegen einen Sieg hätte der Pretzfelder Spielertrainer natürlich auch nichts, dann würden schon acht Punkte zwischen den beiden Spitzenvereinen liegen.

Reuth hatte zuletzt allerdings eine kleine Schwächephase und holte nur einen Punkt aus den letzten beiden Spielen. "Wir haben eigentlich ganz gut gespielt, waren in beiden Spielen die bessere Mannschaft, haben aber die Tore nicht gemacht”, erklärt Tosun, der selber nur noch im Notfall - wie beim letzten Spiel - eingreifen will.

Es stellt sich auch die Frage, welche Mannschaftsteile sich besser in Szene setzen können. Neben den beiden besten Offensivreihen der Liga - beide Teams haben zusammen 142 Tore geschossen - stellen Reuth und Pretzfeld auch mit die besten Defensivreihen der Liga. Kein Wunder, dass Rösch nicht ganz weiß, wie er das Endergebnis tippen soll: "Entweder es geht 0:0 aus oder 5:5." Tosun rechnet dagegen mit einem torreichen Spiel. "Notfalls wechsele ich mich eben in der 90. Minute selber ein und mache den 1:0-Siegtreffer”, flachst der Routinier. Auszuschließen wäre dieses Szenario freilich nicht. BB
Verwandte Artikel
Verwandte Fotoserien
Noch keine Kommentare
Sie sind nicht angemeldet.
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentieren zu können!
registrieren