Forchheim
Fußball-Bayernliga

"Wir müssen uns jetzt stabilisieren"

Die nächsten Spiele vor der Winterpause sind entscheidend für die SpVgg Jahn Forchheim. Steht Abstiegskampf bevor? Am Samstag geht es gegen Schweinfurt II.
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Nach vier Niederlagen am Stück  ist die SpVgg Jahn Forchheim um Trainer  Christian Springer in der Bayernliga nach unten abgerutscht, am Samstag um 14 Uhr kommt es zum richtungsweisenden Heimspiel gegen den 1. FC Schweinfurt 05 II. Sportfoto Zink
Nach vier Niederlagen am Stück ist die SpVgg Jahn Forchheim um Trainer Christian Springer in der Bayernliga nach unten abgerutscht, am Samstag um 14 Uhr kommt es zum richtungsweisenden Heimspiel gegen den 1. FC Schweinfurt 05 II. Sportfoto Zink
Noch drei Spiele, dann ist Winterpause. Für die SpVgg Jahn Forchheim stellt sich in der Fußball-Bayernliga die Frage, mit welchem Gefühl es in die lange Pause geht: Umgeben von Abstiegssorgen oder gefestigt im Mittelfeld stehend? Eine erste Antwort wird das Heimspiel am Samstag um 14 Uhr gegen den 1. FC Schweinfurt 05 II geben.

SpVgg Jahn Forchheim (9.) -FC Schweinfurt 05 II (17.)
Die Enttäuschung saß tief, das 0:1 gegen Don Bosco Bamberg war nicht das, was sich der Jahn nach den drei schweren Spielen gegen Aschaffenburg und Aubstadt vorgenommen hatte. Ein Sieg sollte gelingen, der Abstand zu den Nicht-Abstiegs-Plätzen wieder wachsen. Das Gegenteil ist eingetreten: Mit der vierten Pleite am Stück und dem dritten Spiel ohne Tor haben die Forchheimer nur noch fünf Punkte Vorsprung auf die Relegationsplätze - das sah vor einigen Wochen noch viel freundlicher aus.

"Wir haben eine kleine Krise, das will ich gar nicht bestreiten", sagt Christian Springer. Vor allem das jüngste 0:1 in Bamberg wurmt den Jahn-Coach, vermeidbar sei die Niederlage gewesen, aber irgendwie auch typisch für die aktuelle Situation. "Wir sind eigentlich auf dem richtigen Kurs, verwerten aber unsere Chancen nicht. Uns hat die Selbstsicherheit gefehlt, das hat man gemerkt. Und dann unterläuft Tino Stahl ein blöder Fehler zum einzigen Tor, es kam alles zusammen", so Springer.

Aber das Spiel ist abgehakt, der Blick richtet sich auf die kommende Partie gegen die Reserve des FC Schweinfurt 05, jene Mannschaft, die vergangene Saison als Landesliga-Meister aufgestiegen ist, während Jahn Forchheim in der Relegation nachzog. Man kennt sich also, die Wertschätzung ist aber nicht die allergrößte. "Über die vielen Sticheleien haben wir uns damals sehr geärgert, aber nicht nur deswegen haben wir etwas gutzumachen", sagt Springer.

Das Hinspiel war ein ziemliches Desaster aus Jahn-Sicht, mit sechs Profis aus der Regionalliga-Mannschaft verstärkt hatte der FC leichtes Spiel und gewann 5:1. Diesmal ist die Erste aber gleichzeitig in Eichstätt aktiv, vermutlich wird die Unterstützung nicht derart üppig ausfallen. "Uns ist egal, wer da aufläuft. Wir müssen den Blick auf uns richten", sagt Springer.

Nach einem Trainerwechsel vor rund vier Wochen - Berthold Göbel ersetzte Uli Baumann - hat der FC II mitunter starke Ergebnisse eingefahren, etwa ein 3:0 gegen Spitzenreiter Würzburger FV und ein 0:0 gegen den SC Eltersdorf. Zwar steht der Gast noch auf Relegationsplatz 17, der Verein wird aber alles dafür tun, den Unterbau in der Bayernliga zu halten.

Dieses Ansinnen hat natürlich auch der Jahn. "Die nächsten Wochen werden die Richtung vorgeben", sagt auch Springer. Nach diesem Spiel geht es noch zum formstarken FSV Erlangen-Bruck, das letzte Spiel vor der Winterpause beschert Forchheim ein Heimspiel gegen Erlenbach. Drei Gegner, die schlagbar sind; aber auch drei Spiele, welche die Situation verschlimmern können. "Wir müssen uns jetzt stabilisieren. Es ist die Frage, ob wir den Abstand halten, vielleicht ausbauen - oder ob wir Kontakt zu den Abstiegsplätzen aufnehmen", so Springer.

Im Tor steht bis zur Winterpause Tino Stahl, da sich Patrick Oeser nach auskurierter Handgelenksverletzung eine Prellung der Schulter zugezogen hat.
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