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TSV Brand ist im Pokal eine Runde weiter

Der TSV hat sich gegen den SV Leerstetten für das Achtelfinale qualifiziert. Der SV Langensendelbach verließ zum ersten
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Freude bei den Damen des TSV Brand: Mit dem 3:1-Sieg über den SV Leerstetten zog der Bezirksoberligist in das Achtelfinale des BFV-Pokals ein und trifft dort auf den SV Frensdorf. TSV Brand
Freude bei den Damen des TSV Brand: Mit dem 3:1-Sieg über den SV Leerstetten zog der Bezirksoberligist in das Achtelfinale des BFV-Pokals ein und trifft dort auf den SV Frensdorf. TSV Brand
Während der TSV Brand ins Achtelfinale des BFV-Pokals eingezogen ist, hat der SV Langensendelbach erstmals in dieser Saison nicht gewonnen: Gegen Reichenschwand kam der SVL nicht über ein 1:1 hinaus, führt aber weiterhin souverän die Tabelle der Kreisliga an.
In der Bezirksliga kassierten Effeltrich und Schlaifhausen jeweils 0:2-Niederlagen.


BFV-Pokal, 3. Runde

TSV Brand - SV Leerstetten 3:1
Durch den 3:1-Sieg gegen den in der Landesliga spielenden SV Leerstetten hat sich der TSV Brand für das Achtelfinale im BFV-Pokal qualifiziert. Das Spiel nahm frühzeitig Fahrt auf. Bereits in der 4. Minute nutzte der Gast einen Abwehrfehler zum 0:1 aus. Der TSV ließ sich aber nicht entmutigen und schnürte innerhalb von zwei Minuten durch Antonia Hartmann einen Doppelpack (9./11.). Beide Tore gelangen nach einem Flachpass in die Spitze. Im weiteren Verlauf gab es auf beiden Seiten gute Chancen, die nicht zum Torerfolg führten. Erst kurz vor Schluss gelang dem Bezirksoberligisten nach einem langen Zuspiel in die Spitze der erlösende Siegtreffer, den Lena Übel mit einem Lupfer erzielte. Der nächste Gegner im Pokal ist Landesligist SV Frensdorf. red


Bezirksliga

SpVgg Effeltrich - 1. FC Nürnberg II 0:2
In einem guten Bezirksliga-Spiel, das mehr Zuschauer verdient gehabt hätte, mussten die Aufsteigerinnen aus Effeltrich Lehrgeld bezahlen. Obwohl über 90 Minuten die spielerisch bessere Elf, war man meist am gegnerischen Strafraum mit dem Latein am Ende und konnte sich vor dem Tor nicht entscheidend durchsetzen. Der Club spielte ruhig und abgeklärt aus einer sicheren Abwehr heraus und verwertete seine wenigen Chancen eiskalt. rh

FC Schnaittach - DJK-FC Schlaifhausen 2:0
Trotz einer guten Leistung in der Defensive musste sich die Walberlaelf auf der "Sandplatte" in Schnaittach mit 0:2 geschlagen geben. Die FCS-Abwehr stemmte sich gegen die Angriffe der Gastgeberinnen und ließ aus dem Spielverlauf kaum Torchancen zu. Das 0:1 fiel erst kurz vor der Pause nach einem Freistoß, den Arbenita Mehmeti über die Linie drücken konnte. Auch in der zweiten Hälfte spielten die Gäste konzentriert, konnten aber kaum Akzente in der Offensive setzen. Der FC Schnaittach blieb dagegen gefährlich und erzielte nach einem Eckball in der 75. Minute den 2:0-Endstand. cg


Kreisliga

SpVgg Hüttenbach-S. - 1. FC Burk 1:3
In einem Spiel mit zwei komplett unterschiedlichen Halbzeiten behielt Burk trotz Hektik die Oberhand. Zunächst entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, das der FC immer mehr dominierte. Die erste gute Gelegenheit hatte Alexandra Loukas (15.). Besser machte es Julia Rose in der 24. Minute: Selina Pelch fand die Lücke, Rose netzte ein. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit stellte Kapitän Natascha Späth auf 2:0 für Burk. Freistehend nickte sie einen Nehmer-Freistoß ins lange Eck ein.
Nach 52 Minuten sah eine Burkerin zur Verwunderung vieler die Ampelkarte. Kurz darauf sahen weitere Burkerinnen die gelbe Karte, was dem Spiel mehr und mehr Hektik verlieh. In der 65. Minute kam die SpVgg nach einem Standard zum Anschluss, dieser sollte aber nur zehn Minuten halten: Nachdem Rose rüde gestoppt wurde, hämmerte Mandy Nehmer den Freistoß zum 3:1 in die Maschen. Damit war zwar die Entscheidung gefallen, allerdings ließen sich in der aufgeheizten Stimmung zwei Spielerinnen beider Lager noch zu einer Tätlichkeit hinreißen, was für beide wohl die vorzeitige Winterpause bedeutet. ns

TSV Ebermannstadt - FC Herzogenaurach 2:1
Das Spitzenspiel zwischen Zweitem und Drittem bot Spannung bis zur letzten Minute, weil beide Offensivreihen gute Torchancen liegen ließen. Auf dem vom Regen durchtränkten Rasen startete Ebs flotter und hätte durch Anna-Lena Adami in Führung gehen können (3.). Beide Teams hielten das Tempo hoch und versuchten es mit schnellen Steilpässen in die Spitze, auch, weil die Witterung nur wenig geordnetes Kurzpassspiel zuließ. Ebermannstadt zeigte mehr Biss und hatte nicht nur ein optisches Übergewicht, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. Das rächte sich: Herzogenaurach nutzte durch Elena Dehmer eine erste gute Chance zum 0:1 (26.). Ebs antwortete prompt: Nach einer flach gespielten Ecke von Marie-Magdalena Nützel jagte Rebecca Martin die Kugel per Direktabnahme mit links in den rechten Winkel. Auch nach der Pause blieb es ein Kraftakt, die Offensive des FCH im Zaum zu halten und gleichzeitig torgefährlich zu bleiben. Mirjam Meusel und Sophia Böck warfen sich in jeden Zweikampf, auch die Flügelspielerinnen Peppel und Luisa Wilhelm machten jeden Meter nach hinten mit. Allerdings blieb der TSV im Abschluss vom Pech verfolgt. Der spielentscheidende Treffer war Adami vorbehalten, die einen Schnittstellenpass von Martin platziert in die lange Ecke veredelte - 2:1 (83.). sal
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