Baiersdorf
Fußball

Schütz soll beim BSV Schütze sein

Der beste Torjäger ist gegangen. Ersetzen soll ihn einer, der zwar gegen Baiersdorf schon fünfmal, vergangene Saison aber gar nicht geknipst hat.
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Vor drei Jahren schoss Dominik Schütz (re.) die Baiersdorfer in beiden Duellen fast im Alleingang ab. In der kommenden Saison soll er seine Torgefahr für die Krenkicker unter Beweis stellen. Foto: Archiv
Vor drei Jahren schoss Dominik Schütz (re.) die Baiersdorfer in beiden Duellen fast im Alleingang ab. In der kommenden Saison soll er seine Torgefahr für die Krenkicker unter Beweis stellen. Foto: Archiv
Am kommenden Freitag startet die Landesliga Nordost mit dem Derby zwischen dem SC Schwabach und Bayernliga-Absteiger SC Feucht in die sechste Saison seit Einführung dieser Spielklasse. Nachdem der ASV Veitsbronn und die SG Quelle Fürth gewechselt sind, geht die Liga ebenso wie die Nordwest-Staffel mit 18 Vereinen an den Start. Der Meister steigt direkt in die Bayernliga auf, der Zweitplatzierte darf an der Relegation teilnehmen. Die beiden letzten Teams steigen in die Bezirksliga ab. Die Klubs auf den Plätzen 15 und 16 müssen dies in der Verlängerung vermeiden. Das kann auch den Vierzehnten treffen, wenn er am 19. Mai 2018 zu den drei schlechtesten der fünf Landesligen zählt.


Die Ambitionen sind bescheiden

Apropos Abstieg: Den SC Feucht, der in der Relegation gegen Jahn Forchheim den Kürzeren zog, hat Baiersdorfs Trainer Thomas Luckner als Favorit auf der Rechnung. "Quelle Fürth und Buch werden sicher auch wieder eine Rolle spielen", spekuliert der Coach. Auch den mit drei bisherigen Regionalliga-Akteuren gespickten ATSV Erlangen hat Luckner auf der Rechnung. "Selbitz könnte die Überraschungsmannschaft werden. Die SpVgg hat schon eine gute Rückrunde gespielt und sich gigantisch verstärkt."
Die Ambitionen des BSV sind erneut bescheiden. "Wir wollen wie in der letzten Runde zunächst die Punkte für den Klassenerhalt sammeln, dann sehen wir weiter." Luckner, der in seine dritte Saison geht, ist in guter Gesellschaft. Bei nur drei Klubs wurde ein neuer Übungsleiter installiert. Feucht holte Ex-Profi Rainer Zietsch für Klaus Mösle. In Veitsbronn hat Michael Green (SpVgg Heßdorf) für Uwe Neunsinger übernommen und bei Aufsteiger SV Friesen hat jetzt der ehemalige HSV-Profi Armin Eck das Sagen.
Weniger Konstanz gab es im Baiersdorfer Spielerkader. Adrian Bayerlein (FC Kalchreuth), Artan Selmani, Jens Wartenfelser, Keeper Tino Stahl (alle SpVgg Jahn Forchheim), Andreas Martin und Miguel Gonzalez (beide SC Oesdorf) haben den Verein verlassen. Zawadi Mograbi fehlt aufgrund eines Auslandsaufenthalts. Im Gegenzug gehören Tim Zessinger (SC Eltersdorf), Dominik Schütz (DJK Don Bosco Bamberg), Jonas Pittel (FC Schlaifhausen), Maximilian Kundt (TV 48 Erlangen) sowie die bisherigen A-Junioren Nico Geier, Christopher Lee, Moritz Moser, Lars Reinhardt, Said Karim und Torwart Christopher Teuber zum Erste-Mannschafts-Kader.


Kein neuer Goalgetter

"Bis vergangenen Freitag hatten wir bis zu 30 Mann im Training, dann haben wir eine Kadertrennung vorgenommen", erklärt Luckner. Um einen Eindruck von den Zugängen zu bekommen, absolvierte der BSV zehn Testspiele. Zuletzt sprang ein 9:1 gegen Bezirksliga-Aufsteiger Kirchehrenbach heraus. Ein neuer Goalgetter, der Wartenfelser ersetzen kann, habe sich nicht herauskristallisiert. "Wir sind heuer breiter aufgestellt und nicht von einem Spieler abhängig", sagt Luckner. "Allerdings hat Jens letzten Sommer in der Vorbereitung auch nur ein Tor geschossen", erinnert sich der 38-Jährige.
Der Knoten bei Dominik Schütz, der in seinen acht Partien für Eltersdorf (Hinrunde und Pokal) und fünf Einsätzen für Bamberg (Rückrunde) ohne Torerfolg blieb, soll möglichst schon am Sonntag platzen. "Zum Auftakt bei einem Aufsteiger? Das wird nicht leicht", sagt Luckner, dessen Team am um 17.30 Uhr bei der SpVgg Erlangen gastiert. "Die ,Spieli' ist eine reife Mannschaft. Ich schätze sie vor allem defensiv stark ein", erklärt der Coach.
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