Neunkirchen am Brand
Volleyball

Neunkirchen fehlen die Optionen

Nachlassende Kräfte und zu wenige Wechseloptionen sind die Gründe, weswegen der TSV weiter auf einen Sieg wartet.
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Christopher Bosch (in blau) und die Herren des TSV Neunkirchen mussten sich in der Volleyball-Landesliga dem TSV Eibelstadt II mit 1:3 geschlagen geben. Rene Ruprecht/Archiv
Christopher Bosch (in blau) und die Herren des TSV Neunkirchen mussten sich in der Volleyball-Landesliga dem TSV Eibelstadt II mit 1:3 geschlagen geben. Rene Ruprecht/Archiv
Die Volleyballer des TSV Neunkirchen mussten sich erneut in der Landesliga geschlagen geben. Ein wechselhaftes und durchwachsenes Spiel gegen die Gastgeber des TSV Eibelstadt II endet mit 1:3.
Der erste Satz verlief zunächst sehr spannend, beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe. Beim 16:16 kippte das Spiel jedoch plötzlich, besonders aufgrund fragwürdiger Schiedsrichter-Entscheidungen. Hierbei wurden dem Nachwuchszuspieler der Neunkirchener, Peter Nöfer, in kürzester Zeit mehrere Zuspiele als unsauber oder geführt abgepfiffen. Beim 16:21 wechselte Neunkirchen den Zuspieler, jedoch konnte der aufgestaute Frust über die Entscheidungen des Unparteiischen nicht mehr kompensiert werden, der Satz ging mit 25:17 an die Gastgeber.

Der Verlauf des zweiten Durchgangs war eng umkämpft, beide Mannschaften waren motiviert, was sich auch in den Aktionen auf dem Spielfeld abzeichnete. Die Führung wechselte mehrfach, jedoch konnte sich keine Mannschaft mehr als einen Punkt absetzten. Am Ende behielten die Gastgeber jedoch die Nerven und konnten den Satz mit 28:26 für sich entscheiden. Auch der dritte Durchgang startete ähnlich, die Gastgeber behielten anfangs noch leicht die Oberhand, jedoch konnten sich die Neunkirchener nach starken Aufschlägen von Philip Nottbeck, Julian Schiedel und Paul Wagemann über 7:4, 11:7 auf 16:8 nach und nach absetzen. Nach einer Schwächephase konnte Eibelstadt auf 12:16 verkürzen. Beim 17:12 entschied sich der Coach, den zur Unterstützung mitgereisten Sebastian Lenz aus der 2. Mannschaft einzusetzen. Die Gastgeber hatten den Satz noch nicht abgeschrieben und setzten Neunkirchen noch einmal unter Druck. Jedoch konnten die Gäste den Satz mit 25:22 verteidigen.

Im vierten Durchgang zeigten sich die Neunkirchener sichtlich erschöpft. Im Angriff konnte nicht mehr genügend Druck aufgebaut werden, Fehler häuften sich, so lief man einem steigenden Rückstand nach. Hier schlug nun vor allem die fehlende Wechseloption zu Buche. Die Gastgeber brachten den Satz souverän mit 25:14 zu Ende und entschieden das Spiel mit 3:1 für sich. SL
TSV Neunkirchen: C. Bosch, S. Bosch, Lenz, Nöfer, Nottbeck, Pöhlein, Schiedel, Wagemann, Wyand.
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