Forchheim
Fußball-Bayernliga

Kollektives Aufatmen bei Jahn Forchheim

Mit einem Arbeitssieg gegen den 1. FC Schweinfurt 05 II hat die SpVgg wieder in die Spur gefunden und den Abstand zur Abstiegszone vergrößert.
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Zwischen der SpVgg Jahn Forchheim und dem FC Schweinfurt 05 II stand am Samstagnachmittag viel auf dem Spiel. Besonders wichtig: Durch den 2:1-Sieg haben sich Sebastian Schäferlein (l.) und Kollegen ein Polster von acht Punkten auf die Relegationsplätze erarbeitet. Sportfoto Zink
Zwischen der SpVgg Jahn Forchheim und dem FC Schweinfurt 05 II stand am Samstagnachmittag viel auf dem Spiel. Besonders wichtig: Durch den 2:1-Sieg haben sich Sebastian Schäferlein (l.) und Kollegen ein Polster von acht Punkten auf die Relegationsplätze erarbeitet. Sportfoto Zink
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So hatte sich Trainer Christian Springer das in etwa vorgestellt: Nach vier Niederlagen in Serie hat die SpVgg Jahn Forchheim in der Fußball-Bayernliga einen Befreiungsschlag gelandet und die Regionaliga-Reserve des FC Schweinfurt 05 mit 2:1 in die Schranken gewiesen. Nachdem der 1. FC Sand und die DJK Don Bosco Bamberg am Wochenende ihre Spiele verloren haben, ist der Vorsprung des Jahn auf die Relegationsplätze auf acht Punkte angewachsen.

SpVgg Jahn Forchheim - FC Schweinfurt 05 II 2:1
Zu einem Erfolgsgaranten avancierte Keeper Tino Stahl, in der Vorwoche in Bamberg mit seinem Fauxpas noch Wegbereiter des Don Bosco-Sieges. Nach nur zwei Minuten musste er gegen Moritz Heusinger all seine Klasse aufblitzen lassen und verhinderte einen frühen Rückstand. Nur unwesentlich später war er auch gegen Markus Thomann auf dem Posten (6.), ehe er gegen Volkmuth parierte (8.).

Der Jahn hatte schwierige Anfangsminuten zu überstehen, ohne die ordnende Hand eines Patrick Hagen hatte Forchheim im Mittelfeld so seine Probleme und sah sich spielstarken Schweinfurtern gegenüber, denen aber der Führungstreffer nicht gelingen wollte. Lukas Kling, Leihgabe aus der Regionalliga-Mannschaft, sammelte nach langer Verletzungspause Spielpraxis und scheiterte mit einem tückischen Freistoß am Forchheimer Keeper.

Ein Pfostenschuss von Lehmann war schließlich der Weckruf für die Jahn-Truppe, die das Zepter allmählich an sich riss und mit der ersten guten Chance direkt vorlegte: Torhüter Saballus klärte vor Forchheims Kapitän Bastian Schäferlein per Kopf - aber direkt vor die Füße von Nagen-gast, der aus gut 20 Metern einsenden konnte (25.). Der Jahn war nun im Spiel und hätte direkt nach dem Führungstor erhöhen können, doch Jens Wartenfelser scheiterte an Saballus. Die anfangs etwas überrumpelten Gastgeber waren nun im Spiel und hätten noch im ersten Durchgang das Ergebnis nach oben schrauben können.


Zittern bis zum Schluss

Was man da verpasste, schaffte man direkt nach Wiederanpfiff. Ein traumhafter Ball von Adem Selmani erreichte Schäferlein, der alleine vor Saballus auftauchend eiskalt vollstreckte und scheinbar schon den Deckel draufmachte. Doch weit gefehlt. Die Gäste-Truppe von Berthold Göbel kam noch einmal zurück: Moritz Renninger versenkte das Leder im zweiten Versuch zum 1:2 (58.) und bestrafte die Nachlässigkeiten der Forchheimer vor dem gegnerischen Tor: Einige Male hätte der Jahn den Sack zumachen können, doch Selmani und Mönius verpassten die Vorentscheidung.

So war Zittern angesagt bei der Springer-Elf. Die hielt aber auch ohne ihren angeschlagenen Abwehrchef und Co-Trainer Dennis Weiler die defensive Ordnung und schaukelte den knappen, aber nicht unverdienten Sieg über die Zeit.


Die Statistik zum Spiel

SpVgg Jahn Forchheim: Stahl - Schäferlein, Gumbrecht, Weiler (53. Steiner), Müller - Mönius, Mai, Wartenfelser, Güngör, Nagengast (90. Titzmann) - Selmani. Tore: 1:0 Nagengast (25.), 2:0 Schäferlein (46.), 2:1 Renninger (58.). ZS: 120. Schiedsrichter: Christopher Schwarzmann (TSV Scheßlitz)
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