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Handball

HC Forchheim: Samel macht für Gieck Platz

Nur eine Woche nach dem SV Buckenhofen verliert auch der höherklassige Stadtrivale seinen Trainer. Der bisherige Co übernimmt.
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Matthias Gieck (li.), bisher Co-Trainer von Dirk Samel (re.), übernimmt nach dessen Rücktritt die alleinige Verantwortung für die Handball-Landesliga-Männer des HC Forchheim.  Foto: Sportfoto Zink
Matthias Gieck (li.), bisher Co-Trainer von Dirk Samel (re.), übernimmt nach dessen Rücktritt die alleinige Verantwortung für die Handball-Landesliga-Männer des HC Forchheim. Foto: Sportfoto Zink
Dass es in der höheren Spielklasse schwer werden würde, war angesichts des starken Gefälles zwischen Bezirksober- und Landesliga klar. Mit den Mitaufsteigern HSV Hochfranken, TV Marktsteft und MTV Stadeln stehen die Handball-Männer des HC Forchheim nach elf Partien punktgleich am Tabellenende. Vor dem letzten Spiel des Jahres am 16. Dezember - dieses Wochenende ist der HC spielfrei - zog Trainer Dirk Samel die Reißleine und macht nach sechs Jahren Schluss.

Im Gegensatz zum SV Buckenhofen, der sich nach derselben mageren Ausbeute in der BOL vergangene Woche von Detlev Hauer getrennt hatte und im Moment ohne Coach dasteht, hat der HC bereits einen Nachfolger: Der bisherige Co-Trainer Matthias Gieck übernimmt die Verantwortung für das Schlusslicht. "Es wurde mal locker darüber gesprochen, dass ich irgendwann in Dirks Fußstapfen trete. Jetzt ging alles ganz schnell", sagt Gieck. Aufgrund der durch die Frauen-Heim-WM bedingten Spielpause hat der 36-Jährige fast zwei Wochen Zeit, seine Schützlinge auf die Partie gegen die SG Regensburg vorzubereiten.


Regensburg vor der Brust, Hochfranken im Fokus

"Regensburg will aufsteigen und tut finanziell einiges dafür", erklärt Gieck, der zwei Heimpunkte am Samstag in einer Woche deshalb für utopisch hält. Der Fokus liege vielmehr auf dem Duell mit Hochfranken in Rehau am am Dreikönigstag. Viel ändern wird sich für die HC-Mannschaft nicht, schließlich war Gi eck bereits in der Vorsaison Samels Assistent. "Ich werde über Weihnachten Einzelgespräche führen, um die Spieler nach der Niederlagenserie mental aufzurichten. Wir dürfen nach Rückschlägen in einer Partie nicht so schnell die Köpfe hängen lassen und müssen den Spaß am Handball wiederfinden", beschreibt der Mittelschullehrer seine vordringliche Aufgabe. Im taktischen Bereich gelte es, eine Lösung für die Manndeckung von Torjäger Stefan Bauer zu finden. "Wir haben oft keine Option, wenn der Gegner Stefan aus dem Spiel nimmt", erklärt Gieck.

HC-Pressesprecher Matthias Engel betont indes, dass die Trennung ausschließlich von Samel ausging. "Wir wären mit Dirk durch die Saison gegangen", sagt Engel. Zudem hoffe er, dass der langjährige Übungsleiter dem Verein in anderer Form erhalten bleibe. "Wir lassen ihn mal für ein halbes Jahr in Ruhe, dann sehen wir weiter."

Das Training der "Buckis" hat derweil Spieler Sven Wirth übernommen. Beim Heimderby am Samstag gegen die TS Herzogenaurach wird der ehemalige Coach und Vorstandsmitglied Siegfried Bauer auf der Trainerbank Platz nehmen. Die Suche nach einem Neuen läuft.
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